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Stasi-Opfer: Unsichtbare Wunden - Spätfolgen politischer Repression in der DDR

07.07.201012:49 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Hamburg (07.07.10) - Obwohl der oskar-prämierte Film „Das Leben der Anderen“ von einer breiten Öffentlichkeit mit großem Interesse aufgenommen worden ist, werden die Spätfolgen politischer Verfolgung, die „unsichtbaren Wunden“, auch 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung im öffentlichen, politischen und medizinischen Diskurs kaum beachtet. Für die Betroffenen, die bis heute unter vielfältigen psychischen, psychosomatischen und körperlichen Beschwerden leiden, hat jedoch die Anerkennung des erlittenen Unrechts eine hohe Bedeutung und ist für ihre Genesung eine unabdingbare Voraussetzung.

Mit der Fach-Veranstaltung "Stasi-Opfer: Unsichtbare Wunden" sollen die unsichtbaren Wunden etwas sichtbarer werden und zu einer Auseinandersetzung mit dem Thema der politischen Repression und den daraus resultierenden Langzeitfolgen führen. Hauptreferent ist Karl-Heinz Bomberg, Psychoanalytiker und Arzt für Psychotherapeutische Medizin, mit eigenen existentiellen Erfahrungen als Opfer des Ministeriums für Staatssicherheit.

Veranstaltungsort:
Universitäre Klinik für Psychosomatische Medizin, Schön Klinik Hamburg Eilbek

Anmeldung unter: (040) 20 92 - 72 01

Mittwoch, 8. September 2010
18:00 – 20:15 Uhr

18:00 Uhr Begrüßung und Einführung in das Thema
Prof. Dr. Dipl.-Psych. B. Löwe

18:10 Uhr Psychische und körperliche Spätfolgen
politischer Verfolgung – Übersicht zu
empirischen Befunden
PD Dr. C. Spitzer

18:30 Uhr Unsichtbare Wunden – oder:
Wo holt uns die Vergangenheit ein?
Dr. K.-H. Bomberg

Weitere Informationen auch im Internet

http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/eil/faz/psychosomatik/akt/events/02263/

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