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Opfer der SED-Diktatur: Wie ist die soziale und psychische Situation heute?

28.10.201418:04 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Podiumsdiskussion zur Lage ehemaliger Opfer politischer Verfolgung und aktuellen Hilfsangeboten

Berlin, 28.10.2014. 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer fragen die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), die Deutsche Gesellschaft e.V. und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in einer gemeinsamen Podiumsdiskussion nach der heutigen Situation der Opfer politischer Verfolgung. Wie gehen die Betroffenen mit ihrer Situation um, welche Hilfestellungen leisten professionelle Berater, sind die bestehenden Hilfsangebote angemessen und ausreichend?

Die politische Verfolgung in der DDR hat bei vielen Betroffenen tiefe Wunden gerissen, die bis heute nicht verheilt sind. Viele ehemalige Opfer sind im Vergleich zur Gesamtbevölkerung finanziell deutlich schlechter gestellt. Hinzu kommen psychische Beschwerden wie Depressionen und Angstzustände, aber auch physische gesundheitliche Folgeschäden. Nicht selten führen diese Umstände dazu, dass der mühsame Weg der Rehabilitierung nicht allein bewältigt werden kann.

Im Podiumsgespräch sprechen der Arzt, Psychoanalytiker und Liedermacher, Karl-Heinz Bomberg, Jens Planer-Friedrich vom Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, der Beauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland für Seelsorge und Beratung von Opfern der SED-Kirchenpolitik Curt Stauss und die Schriftstellerin, Künstlerin und ehemalige politische Gefangene Gabriele Stötzer über die Situation der Opfer und die aktuellen Beratungsangebote. Das Gespräch wird moderiert von Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft e.V.

Podiumsdiskussion: Wer denkt an die Opfer heute? Die soziale und psychische Situation von Opfern der kommunistischen Gewaltherrschaft 25 Jahre nach dem Mauerfall
Veranstalter: Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), Deutsche Gesellschaft e.V., Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Datum: Dienstag, 4. November 2014
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Deutsche Gesellschaft e.V. | Europasaal | Voßstraße 22 | 10117 Berlin
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.

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