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SED-Opfer nicht schlechter stellen als Opfer des Nationalsozialismus

27.07.200909:28 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: SED-Opfer nicht schlechter stellen als Opfer des Nationalsozialismus

(openPR) Nach 20 Jahren der friedlichen Revolution ist es an der Zeit, dass die Bundesregierung endlich an diejenigen denkt, die die Einheit Deutschlands tatsächlich erkämpften!

Ganz einfache Menschen, wie Tischler, Maurer, Kassiererinnen, Krankenschwestern, Busfahrer…, bezahlten zu tausende wegen ihrer ablehnenden Haltung zum Unrechtsregime in der DDR einen hohen Preis. Mit Zuchthausstrafen, Angriffe auf die Gesundheit und nicht zuletzt sogar mit dem Tod, beantwortete das SED Regime den Freiheitswillen von Bürgern der DDR, die ungebrochen an die Ideale der Demokratie glaubten.

Diese Menschen werden heute, 20 Jahre nach dem Mauerfall und dem Ende der DDR, ein zweites Mal, heute von der Bundesregierung, ungerecht behandelt.

Die Bundesregierung brachte es 1990 fertig, die „Kämpfer gegen Faschismus Ost“ und „Verfolgte des Faschismus Ost“ (meist SED-Genossen) mit einer monatlichen VVN-Rente Ost von 717,50 € (dynamisch), die gleich im Einigungsvertrag als Bestandsschutzgarantie festgeschrieben wurde, besser zu stellen als VVN-Rentner West, die lediglich mit einer monatlichen Zahlung um die 250 € bedacht werden.

SED-Opfer erhalten eine Zuwendung nach sozialen Gesichtspunkten und einer eng ausgelegten Bedürftigkeitsprüfung. Eine Rente gewährt die Bundesregierung diesem Opferkreis nicht.

Die letzte Regierung der DDR unter de Maiziere hingegen, wird mit einer monatlichen „Ehrenpension“ von bis zu 850 € belohnt. Dabei ist nicht berücksichtigt worden, dass einige Minister aus der de Maiziere Regierung unter Stasiverdacht stehen und zumindest ein Minister (Kurt Wünsche) bereits unter Walter Ulbricht als Justizminister im Amt war. Es ist der Bundesregierung egal, dass solche Minister vom Frühjahr 1990 an, bis zum 3.Oktober 1990, also unter 6 Monate tätig waren und die Minister zusätzlich aus dem überführten Rentensystem (mit Zusatzversorgung) der DDR Doppelbezüge einstreichen.

Anscheinend interessiert es der Bundesregierung ebenso wenig, dass die DDR Eliten von Stasi und SED aus ihrem nun rüber geretteten Zusatzversorgungssystem fette Renten kassieren.

Das Team-SOR - www.stasiopfer-rente.de - kämpft dafür, den Opfern der SED Diktatur endlich eine angemessene und zügige Entschädigung zukommen zu lassen!

Auf unserer Webseite treten wir unter den Punkten „Initiativen und Bundestagswahl 2009“ mit den Parteien in einen Dialog.

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