(openPR) Jürgen Augst, 1954 in der DDR geboren, erzählt in seiner Autobiografie „Papilio“ von seinem gescheiterten Fluchtversuch in den Westen. Auf persönliche Weise schildert er, wie er in die Gefangenschaft der berüchtigten rumänischen Geheimpolizei Securitate geriet und seinen schlimmsten Albtraum durchlebte.
Hamburg, 26. Januar 2015. „Sie haben mich geholt. Ich habe Angst. Gottverdammte Angst, hier zu verrecken.“ Als der 20-jährige Jürgen 1974 zusammen mit seinem Freund Frank aus der DDR flieht, den Kopf voller Träume und Rock’n’Roll, beginnt die Reise beinahe wie ein Abenteuer. Doch aus dem Traum von Freiheit wird ein Albtraum, als die Freunde in rumäni-sche Gefangenschaft geraten und dort den tiefsten menschlichen Abgründen begegnen.
Konfrontiert mit Folter, Erpressung, Vergewaltigung und Scheinerschießung wird die Freund-schaft der beiden jungen Männer auf eine harte Probe gestellt. Doch auch mit ihrer Rückkehr in die DDR nimmt der Albtraum kein Ende. Viele Jahre voll Ungewissheit und Qualen, mits-amt 18 Monaten Straflager, Berufsverbot und zahlreichen Verhören bei der Stasi, folgen. Erst 1984 findet die Odysee von Jürgen Augst mit der Übersiedlung in die BRD endlich ein Ende.
Autor
Jürgen Augst, 1954 in der Oberlausitz (DDR) geboren, lebt und arbeitet in Bergisch Glad-bach. Wie in seinem biografischen Roman geschildert, unternahm er 1974 einen gefährlichen Fluchtversuch über Rumänien.
„Eine dramatische Zeit sollte folgen, die selbst von den dunkelsten Gedanken noch übertrof-fen wurde. Dieses Buch zu schreiben, ist für mich die Verarbeitung eines Teiles meiner Ver-gangenheit. Es soll Mahnung gegen das Vergessen und Gedenken an die Opfer diktatorischer Regime sein.“
Während seines schweren Weges wurde Jürgen Augst stets von einem Wunsch begleitet:
Frei zu sein wie ein Papilio (Papilio = Schmetterling).













