(openPR) G 8 ist nicht Schick-lich
Die jahrelangen negativen Erfahrungen mit dem achtjährigen Gymnasium haben nicht dazu geführt, dieses abzuschaffen, sondern die Kultusministerin Frau Schick hält daran fest. Statt den Lehrstoff auszudünnen, hat man ihn nur komprimiert. Die Eltern, die finanziell in der Lage sind, versuchen durch Nachhilfe für ihre Kinder, diese Defizite wett zu machen.
Die Schüler werden dazu getrimmt, Wissen in kurzer Zeit zu konsumieren, um die Prüfungen zu bestehen. Somit wird die Ellbogengesellschaft weiter gestärkt und die Grundlage dafür gelegt, dass sich später skrupellose Manager heraus bilden können, die aus reinem Renditedenken Menschen auf die Straße setzen.
Die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) sprach sich auf ihrem erst kürzlich statt gefundenen Landesparteitag gegen das G 8 aus und fordert die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums.
Die Schüler sollen stattdessen für ein lebenslanges Lernen ausgebildet werden. Die Vermittlung von Menschlichkeit und christlichen Werten müssen im Vordergrund stehen, so dass sich Jugendliche in Vereinen und Verbänden weiterhin engagieren werden. Ohne ehrenamtliches Engagement kommt keine humane Gesellschaft aus. Respekt vor dem Mitmenschen sind wichtige Bestandteile der sozialen Kompetenz, die oft von Unternehmen gefordert, aber nicht gelebt werden.
Das lebenslange Lernen sollte über Weiterbildungsmaßnahmen gefördert werden, um ein menschenwürdiges Dasein in einer sich schnell veränderten Welt zu garantieren. Auch hier setzt die schwarz-gelbe Regierung den Rotstift an. Insbesondere die Einkommensschwachen sind auf diese Förderung angewiesen.
Wenn Leistungsbereite ständig Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommen, muss man sich nicht wundern, dass sich Resignation und Politikverdrossenheit breit machen.













