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Geologische Schätze in Afghanistan - viele Fragezeichen

16.06.201011:41 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Geologische Schätze in Afghanistan - viele Fragezeichen

(openPR) Die "New York Times" offenbart, in ihrer Ausgabe vom 14.06.2010, dass Afghanistan nicht eines der ärmsten Länder dieser Welt ist. Geologen entdeckten Bodenschätze von unermesslichem Wert. Es wird von 1.000 Milliarden Dollar geredet, wahrscheinlich nur die Spitze des "Eisbergs". Lithium, Kupfer, Eisen und Gold von dem auch wir profitieren werden. Zusätzliche Riesenvorkommen an "seltenen Erden" für Hightech-Produkte, die seither zu 97 % in China gefördert werden. Auch Gas und Öl sind nicht selten am Hindukusch.



Ein wahrer Schatz, der auch für das Deutsche Exportgeschäft von hohem Wert ist.

Die Quelle für diese erfreuliche Nachricht für die Afghanen - ist das Pentagon.

Conrad Schetter, Afghanistanexperte in Bonn, befürchtet eine weitere Destabilisierung der Region. Das Land am Hindukusch werde, mehr noch als bisher, "zum geopolitischen und geoökonomischen Brennpunkt der Welt, zu einer Art Schweiz Asiens." Jedoch die Geschichte zeige vielmehr, "dass solche Ressourcen für die betroffenen Länder eher Fluch als Segen" seien. Sie weckten Begehrlichkeiten und ließen ausländische Unternehmen profitieren: "Die haben das Know-how und die technischen Kapazitäten zum Abbau der Vorkommen" (Quelle: Der Tagesspiegel).

Schon in den 60er und 80er Jahre hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften in Afghanistan Studien durchgeführt, die sich die Mitarbeiter des U.S. Geological Surveys schon vor Jahren in Hannover erläutern lies.

Russische Bergbauexperten sollen in den 80er Jahren ebenfalls die Entdeckung gemacht haben. Afghanische Geologen haben die Unterlagen 2001 in Archiven verwahrt und dort wurden sie 2004 von US-Geologen gefunden und weitere Untersuchungen angestellt. 2007 soll der Bericht bereits veröffentlicht worden sein und 2009 wurde die Pentagon-Abteilung Wirtschaftsförderung aufmerksam und ließ die ganze Geschichte nochmals prüfen.

Wissen wir jetzt warum ca. 100.000 Natosoldaten und davon ca. 4.300 aus der Bundesrepublik Deutschland am Hidukusch sind? Hängt der Krieg mit diesem Wissen zusammen.

Der Bundespräsident, der BRD, im Deutschlandradio, am 28.05.2010, äußerte sich wie folgt auf die Frage über das Bundeswehrmandat in Afghanistan, dass ein Land wie Deutschland:

"Mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren. Es geht auch darum, ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die letztlich die Chancen Deutschlands minderten, durch Handel Arbeitsplätze und Einkommen zu sichern.

Hat der Mann versehentlich die Wahrheit, die er und viele schon lange kannten, gesagt und musste aus diesem Grunde zurücktreten, dann wurde Horst Köhler unrecht getan.

Alles erscheint heute in einem vollkommen neuen Licht und es gibt Fragezeichen ohne Ende. Sind unsere Soldaten am Hindukusch für Lithium, Kupfer, Eisen, Gas, Öl, Gold und seltener Erde gestorben? Gibt es außer der Iraklüge jetzt auch die Afghanistanlüge?

Die Antwort lautet, dass der Abbau dieser Vorkommen mindestens 30 bis 40 Jahre dauern wird und Afghanen, die für wenig Geld als Arbeiter, sich noch zu ihren Mohnfeldern zurücksehnen werden. Makaber was den Mohnanbau anbelangt und die Lizenzkäufer, wie China und die USA, die schon Anteile haben werden nur lächeln und zeigen wie schnell ein modernes Infrastrukturnetzwerk am Hindukusch real wird.

Der Exportweltmeister Deutschland wird viele Maschinen exportieren - Made in Germany - und Rohstoffe importieren. Dieses Geschäft wird weitaus größer sein, wie das mit dem Irak und ganz bestimmt nicht 30-40 Jahre auf sich warten lassen, denn solange werden die Natosoldaten nicht in Afghanistan bleiben können.

Der Krieg muss jetzt so schnell wie möglich beendet und die Geschäfte ins Laufen gebracht werden.

Wolfgang Bergmann
http://www.bod.de/index.php?id=1132&objk_id=335902

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