(openPR) Wirtschaftsjunioren fordern weitere Reformen und Einschnitte
Freising, 08. Juni 2010. Die Wirtschaftsjunioren Deutschland fordern weitere Einschnitte und Reformen, um Deutschland fit für die Zukunft zu machen. „Die gestrigen Beschlüsse sind ein Schritt hin zu mehr Generationengerechtigkeit“, sagt Dr. Eva Fischer, Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland. „Deshalb tragen wir als Vertreter der jungen Generation die Einschnitte mit, sogar beim Elterngeld, das für unsere Generation sehr wichtig ist“, bekräftigt Fischer. „ Dass die Bundesregierung auf Einschnitte bei Bildung und Forschung verzichtet, ist die richtige Weichenstellung für die Zukunft“, betont sie. Gleichzeitig sprechen sich die Jungunternehmer für weitere Sparmaßnahmen aus. „Wenn das Elterngeld keine heilige Kuh ist, dann darf es auch die Rente nicht sein.“ Hier müsse es weitere Einschnitte geben. „Die Rentengarantie muss fallen“, erklärt Fischer. „20 Millionen Rentner sind 20 Millionen Wählerstimmen. Aber als Vertreter der jungen Generation erwarten wir, dass die Politik das Gesamtinteresse über das Wohl einer Wählergruppe stellt.“
Auch die Wirtschaftsjunioren Freising machen sich für weitere Reformen stark. „Der demografische Wandel ist bekannt und wird vielfach thematisiert“, sagt Christian Giersdorff, Kreissprecher in Freising. Im Einklang mit der Bundesvorsitzenden setzt er sich für grundlegende Reformen der sozialen Sicherungssysteme ein und fordert, daß „die Regierung endlich einen wirklichen Schritt in die Zukunftsfähigkeit der Renten- und Krankenversicherung unternimmt.“
Für Freising bedeutet dies im Speziellen nicht an Bildung als Investition in die Zukunft zu sparen. „Wir müssen es schaffen den Bildungsstandort zu festigen und weiter auszubauen, um auf die Herausforderungen der Zukunft im Landkreis gerüstet zu sein“ bemerkt Giersdorff und er ergänzt in Richtung Politik: „Daran werden sich die Volksvertreter messen lassen müssen“.













