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Heute vor 15 Jahren – Stelen erinnern an die Friedliche Revolution (05.05.2004)

01.04.200517:15 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Bürgerkomitee lädt übermorgen zum Projekt-Auftakt auf den Leipziger Markt ein

Vor 15 Jahren stürzten die Menschen in der DDR das kommunistische Regime. An die Demonstrationszüge Hunderttausender Menschen im Herbst 1989 kann sich jeder noch erinnern – doch wie kam es soweit? Welche Aktionen von Gruppen oder auch einzelner Personen bereiteten den Weg für die Friedliche Revolution? Für die Leipziger Historie beantwortet das Bürgerkomitee diese Fragen mit einer Ausstellung im Stadtraum, unmittelbar an den Brennpunkte des Jahres ´89. Mit elf Stelen erinnert es an wegweisende Ereignisse und will dabei die verschiedenen Facetten des demokratischen Aufbruchs aufzeigen. Das Projekt ist der Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen und Vorhaben anlässlich des Jahrestags.



Eröffnet wird das Projekt am Freitag, dem 07.05.2004, 11.00 Uhr auf dem Leipziger Markt. Das Bürgerkomitee enthüllt dort eine Stele, die an die letzte, in großem Umfang gefälschte Kommunalwahl sowie die Proteste dagegen erinnert. Die sächsische Landtagsabgeordnete Christine Clauß sowie Dr. Hermann Rudolph, Herausgeber des Tagesspiegel und Vorstandsmitglied der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, werden ein Grußwort sprechen. Die Stiftung fördert das Projekt umfangreich. Im Anschluss an die Veranstaltung lädt das Bürgerkomitee zum Stadtrundgang „Auf den Spuren der Friedlichen Revolution“ ein.


Aufsteller markieren Orte des Widerstands in Leipzig

Mit kurzen Texten und historischen Fotografien markieren die Stelen markante Schauplätze des Revolutionsjahres. Sie zeigen, dass der weltweit bekannte Herbst ´89 in Leipzig eine lange und ereignisreiche Vorgeschichte hatte. Eine Vielzahl öffentlicher Aktionen von Basisgruppen beschäftigte schon ab Januar die SED und deren Sicherheitsorgane. Monatelang ignorierte die Berliner SED-Führung diese Entwicklung. Erst im Herbst begann auch ihr zu dämmern, dass in Leipzig Probleme der gesamten Gesellschaft deutlicher zu Tage traten als anderswo. Doch zu diesem Zeitpunkt war es bereits zu spät: Die Bürger hatten ihre Sprache wiedergefunden. Wie ein Flächenbrand breitete sich der Widerstand in der ganzen DDR aus und stürzte die 40-jährige Diktatur. Die Proteste gegen den Allmachtsanspruch der SED glichen Steinen, die Stück um Stück aus der Mauer der Macht herausgebrochen wurden, bis diese schließlich gemeinsam mit der Mauer der deutschen Teilung ganz verschwand.

Standorte der Stelen sind unter anderem der Vorplatz der Nikolaikirche, in der die Friedensgebete stattfanden, der Markt, auf dem im Januar eine ungenehmigte Demonstration für Demokratie und freiheitliche Grundrechte begann, sowie die „Runde Ecke”, die am 4. Dezember von Leipziger Bürgern besetzt wurde.

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