(openPR) Köln, 09.03.2010. Das Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“ spekulierte kürzlich, dass die FDP nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen auf ein Bündnis mit der SPD und den Grünen umschwenken könnte. 56 Prozent aller befragten Bundesbürger und 55 Prozent aller Befragten in Nordrhein-Westfalen halten dies aktuell für „eher unwahrscheinlich“ oder „unwahrscheinlich“. Lediglich etwas weniger als jeder vierte Befragte auf Bundesebene und etwas mehr als jeder vierte befragte Nordrhein-Westfale halten das Zustandekommen eines solchen „Ampel-Bündnisses“ für „wahrscheinlich“ oder „eher wahrscheinlich“.
Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung "YouGov 12nach12" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Insgesamt wurden über 1000 wahlberechtigte Deutsche im März 2010 repräsentativ befragt.
Während sich dabei bundesweit keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern erkennen lassen, zeigen sich diese beim Vergleich der Altersgruppen: Die über 40-jährigen Befragten erweisen sich der Option eines solchen Wechsels gegenüber am offensten. Mehr als jeder vierte bundesweit Befragte aus dieser Altersgruppe hält eine „Ampel-Koalition“ in Nordrhein-Westfalen für „eher wahrscheinlich“ oder „wahrscheinlich“. Unter den 21 bis 40-Jährigen ist es weniger als jeder Vierte, unter den 18 bis 20-Jährigen sogar weniger als jeder Fünfte.
Deutliche Unterschiede zeigen sich auch beim Vergleich der Wählerschaften: Die Wähler der Linken halten den Wechsel der FDP in eine „Ampel-Koalition“ am häufigsten für „eher wahrscheinlich“ oder „wahrscheinlich“: Insgesamt mehr als jeder dritte bundesweit Befragte (36%) ist dieser Ansicht. Es folgen die Wähler der Unionsparteien, von denen 28 Prozent das Zustandekommen der „Ampel“ in Nordrhein-Westfalen für möglich halten. Es folgen die Wähler der SPD (26%) und mit deutlichem Abstand die der FDP (18%) und der Grünen (17%).







