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Mobbing und die Wirtschaftskrise - DER KAMPF UM DIE MOBBING-OPFER?

12.01.201008:54 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Mobbing und die Wirtschaftskrise - DER KAMPF UM DIE MOBBING-OPFER?

(openPR) Die einen sagen: Mobbing, das gab's schon immer ..

...die anderen sagen: Mobbing - gibt es bei uns nicht, darüber wollen wir gar nicht diskutieren!

Weil aber dennoch alle über Mobbing reden, wird der Begriff oft missbräuchlich verwendet: Ein Konflikt, ein böses Wort am Arbeitsplatz wird gleich als Mobbing bezeichnet; das Wort "Mobbing" wird inflationär verwendet. Kein Wunder, dass Betroffene, die tatsächlich Mobbing erfahren, oft kein Gehör und keine effektive Hilfe finden.



Wer tatsächlich von Mobbing betroffen ist, kann dauerhaft krank werden, seelisch und auch körperlich; die andauernden Quälereien am Arbeitsplatz machen den Betroffenen oft arbeitsunfähig, ihnen wird gekündigt.

Konflikte waren gewiss schon immer ein Problem in der Arbeitswelt, jedoch zunehmender Leistungsdruck, die schlechte Wirtschaftslage, Konkurrenz und Bagatell-Kündigungen verschärfen die Problematik besonders am Arbeitsplatz.

Mobbing findet darüber hinaus in allen Bereichen der Gesellschaft statt, z.B. in Familien, Schulen, Vereinen, in der Nachbarschaft und immer häufiger im Internet ( Cyber-Mobbing, Cyber-Stalking ).

Mobbing-Opfer, die Hilfe bei den zahlreichen Beratungsstellen, Vereinen und Fachverbänden suchen, werden oft enttäuscht: Hilfesuchende werden von einer Stelle zur anderen gewiesen.

Wenn man sich im Internet umschaut, kann man den Eindruck gewinnen, es gehe vielen Hilfeanbietern vor allem um den Verdienst. Ist die Wirtschaftkrise nun auch bei den Hilfeanbietern in Sachen Mobbing angekommen ? - Viele Hilfeanbieter betteln geradezu um Spenden, um jedes Mobbing-Opfer wird geworben; Mobbing-Beratung ist offensichtlich für viele ein Geschäft geworden für das kräftig geworben wird: Zwar bitten viele Beratungsstellen, Vereine und Fachverbände um Spenden, andererseits investieren sie sehr viel Geld in der Werbung für sich selbst.

Dies könnte ein Beleg dafür sein - die Vereine, Fachverbände usw., ihnen geht es mehr und mehr um ihre eigene Arbeitsplätze - die Wirtschaftkrise scheint nun auch dort angekommen zu sein. Es geht nicht mehr darum, gegen Mobbing einzutreten – es geht ihnen wohl eher darum: Wie retten wir unseren Fachverbund, Verein oder unsere Selbsthilfegruppe?

Selbstlose Initiativen gegen Mobbing findet man in unserem Land nicht oft, vielmehr scheint es mehr Menschen zu geben, die sich des Verdienstes wegen gern in den Medien präsentieren, die Gewerkschaften kämpfen immer noch für mehr Geld, was ja gut und wichtig ist, aber immer noch nicht für die Ächtung von Mobbing am Arbeitsplatz, dabei müssten diese doch gerade, als Vertreter der Arbeitnehmer, alle ihre Möglichkeiten nutzen, Mobbing zu ächten und das Thema Mobbing auch bei Ihren Tarifverhandlungen einbeziehen...

Öffentliche Werbung für mehr Respekt, mehr Solidarität, mehr Fairness, mehr Menschlichkeit am Arbeitsplatz - auch am Welttag der Arbeit oder dem in Bremen ausgerufenen Anti-Mobbing-Tag ( Bürgerinitiative Baki-Meine Schule), jeweils am 2.Dezember, sollte ein gemeinsames Anliegen aller sein, die Mobbing-Betroffenen wirklich helfen wollen !

Alle reden über Netzwerke, „Gemeinsam gegen Mobbing“, über Solidarität, aber diese gibt es nur selten !

Schauen Sie auf die Mitmach-Aktion „Pro Fairness gegen Mobbing“ ( http://www.buerger-marktplatz.de ): Kein einziger Fachverbund, Fachverband, Mobbing-Verein oder die Gewerkschaften haben sich bisher beteiligt!

Klaus-Dieter May

TIPP:
Bei psychischen oder psychosomatischen Beschwerden aufgrund von Mobbing sollte frühzeitig der Hausarzt / die Hausärztin zu Rate gezogen werden.

Besser gleich zum Anwalt ...
Es ist sehr wichtig, sich sehr schnell beraten zu lassen, denn frühzeitig können noch viele Weichen z.B. bei Arbeitsplatzkonflikte (Mobbing, Bossing, Abmahnung, Kündigung, etc.) gestellt werden. Je länger gewartet wird, desto verfahrener und rechtlich schwieriger wird oftmals die (Mobbing-) Situation, da Betroffene in den seltensten Fällen die rechtliche Bedeutung von einzelnen Übergriffen erkennen, auswerten und rechtlich gesichert dokumentieren können.

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