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Solidaritätszuschlag: 79 Prozent vermuten Zweckentfremdung der Einnahmen

09.11.200913:37 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Am 9. November 2009 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum zwanzigsten Mal. Für die große Mehrheit der Deutschen scheint dies wenig Anlass zur Freude zu sein. Lediglich neun Prozent der befragten Bundesbürger feiern diesen Tag im privaten Kreis. Dies betrifft auch die neuen Bundesländer: Hier ist der Tag für 14 Prozent Anlass für Feierlichkeiten.

Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung "YouGov 12nach12" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Befragt wurden über 1000 wahlberechtigte Deutsche.

An der fehlenden Kenntnis über den Schrecken der Berliner Mauer kann es nicht liegen. Knapp zwei Drittel der Befragten (60 Prozent) haben die Mauer nach eigenen Angaben zu sehen bekommen, bevor diese endgültig fiel. In den neuen Bundesländern liegt der Anteil bei 74 Prozent.

Als Symbol der Einheit scheint der Mauerfall nicht zu zünden, da 70 Prozent der befragten Bundesbürger angeben, dass die Einheit nach wie vor nicht vollzogen sei. Interessanterweise zeigen sich die Frauen hier deutlich kritischer als die Männer (Männer: 64 Prozent / Frauen: 78 Prozent). Im Ost-West-Vergleich ergeben sich im Vergleich dazu geringere Unterschiede: In den alten Bundesländern halten 69 Prozent der Befragten die Einheit für nicht vollzogen, in den neuen sind es 77 Prozent.

Deutliche Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern ergeben sich dagegen beim Thema Solidaritätszuschlag. Die 1991 eingeführte Abgabe zur Förderung der neuen Bundesländer halten 80 Prozent der befragten Bürger für nicht mehr zeitgemäß. Die große Masse der Kritiker sitzt allerdings in den neuen Bundesländern: Hier äußern sich 90 Prozent der Befragten negativ. In den neuen Bundesländern fordert dagegen die Mehrheit der Befragten (55 Prozent) die Fortsetzung der geldwerten Solidarität.

Zeitgleich herrscht große Skepsis, ob die über den Solidaritätszuschlag eingenommenen Gelder allein zur Förderung der neuen Bundesländer verwendet werden. 79 Prozent der befragten Bundesbürger hegen Zweifel: fast gleich viele in den alten (80 Prozent) wie in den neuen Bundesländern (77 Prozent).

Weitere Informationen finden Sie unter www.12nach12.de und unter www.yougov.com.

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