(openPR) Der Ölpreis bleibt an den Rohwarenbörsen stabil in der Nähe der höchsten Werte dieses Jahres, der US-Dollar kann sich etwas erholen und kostet wieder über CHF 1.02. Heute Abend werden die neusten Statistiken über die amerikanischen Ölvorräte vorgestellt. Sinkende Vorräte bedeuten höhere Ölpreise – und umgekehrt. Selbst wenn sie sich dramatisch ändern würden, an der Tatsache, dass die Versorgungslage ausgezeichnet ist (wie seit Jahrzehnten nicht) und die Nachfrage aufgrund der Folgeschäden der Finanzkrise in der Realwirtschaft schwach wie seit Jahren nicht, bliebe die Ausgangslage für einen günstigeren Ölpreis weiterhin ideal. Verhindert wird ein konsumentenfreundlicherer Heizölpreis vor allem vom spekulativen Engagement der Finanzindustrie in den Rohwarenmärkte. Der schwache Dollar und die tiefen US-Leitzinsen vertreiben die Anleger in besser verzinste bzw. ‚sicherere’ Anlageformen ausserhalb des Dollars. Das sorgt für gehörigen Nachfragedruck bei den Ölkontrakten, der mit der realen Nachfrage in der Weltwirtschaft nur wenig zu tun hat. Und weil sich die Finanz-Industrie derzeit dank der tiefen Leitzinsen nahezu kostenlos refinanzieren kann, sind Spekulationen auf Rohwaren die passende Massnahme, um kurzfristige Gewinne zu realisieren. Solange die Mehrheit der Anleger die Geschichten um steigende Ölpreise dank unmittelbar bevorstehender wirtschaftlicher Erholung glaubt, funktioniert die Sache ausgezeichnet. Ganz sicher steht Ihnen als Schweizer Heizöl-Verbraucher eine massive Teuerung ab 1. Januar ins Haus. Dann erhöht die Schweiz die CO2-Abgaben auf das Dreifache, was pro 100 Liter einen Preisanstieg von CHF 7.— ausmacht. Mit einer Tankfüllung vor dem 1. Januar vermeiden Sie diese Inland-Teuerung.
























