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Menschen mit geistiger Behinderung besser integrieren

20.10.200908:45 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) An der SRH Hochschule Heidelberg suchen rund 250 Fachleute nach neuen Wegen, um Menschen mit geistiger Behinderung ein Leben inmitten der Gemeinde zu ermöglichen.

Heidelberg, 20. Oktober 2009 - Sie verletzen sich selbst oder fangen scheinbar grundlos an zu schreien. Menschen mit einer schweren geistigen Behinderung fallen auf, ohne wirklich verstanden zu werden. „Sie haben oft keine Sprache, um sich auszudrücken und greifen dann zu Kommunikationsformen, die von ihrer Umwelt nicht verstanden werden“, sagt Prof. Dr. Monika Seifert, Vorsitzende der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft. Das habe in der Vergangenheit meist dazu geführt, dass Menschen mit schweren geistigen Behinderungen aus ihren Gemeinden herausgenommen und in Heimen untergebracht wurden.

An der SRH Hochschule Heidelberg sucht Monika Seifert gemeinsam mit rund 250 Fachleuten nach Wegen, um genau diesen Schritt überflüssig zu machen. Ab Freitag (23.10.) diskutieren die Experten zwei Tage lang neue Ansätze und nötige Rahmenbedingungen, um Menschen mit geistiger Behinderung besser in die Gemeinden zu integrieren. Veranstaltet wird die Tagung von der Deutschen Heilpädagogischen Gesellschaft und vom Netzwerk Intensivbetreuung. Kooperationspartner ist das Institut für wissenschaftliche Weiterbildung und Personalentwicklung der SRH Hochschule Heidelberg.

Am Freitag übergibt die Deutsche Heilpädagogische Gesellschaft zudem ihren Preis "Leben so wie Du und Ich – Wege zur Einbindung in die Gemeinde". An dem Wettbewerb haben sich Vereine, Initiativen, Schulen und Träger der Behindertenhilfe mit 32 Projekten beteiligt.

Gewinner des ersten Preises sind dieses Jahr der Verein zur Förderung der Integration Behinderter (fib) aus Marburg und der Verein Arbeit und Begegnung aus Walsrode. Die Marburger finden seit 1982 individuelle Wohnlösungen für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Der Wals-roder Verein bringt Menschen mit und ohne geistige Behinderung über gemeinsames Arbeiten zusammen. Menschen mit schwerer geistiger Behinderung helfen beispielsweise im lokalen Kindergarten und pflegen zusammen mit den Profis die Gärten im Museumsdorf.

Tagung „ausgrenzen? - begrenzen? - entgrenzen?“
23. Oktober 2009, 9 - 17 Uhr; Preisverleihung 17:15 Uhr
24. Oktober 2009, 9 - 16 Uhr
SRH Hochschule Heidelberg, Foyer
Ludwig-Guttmann-Straße 6, 69123 Heidelberg

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