(openPR) Frechen · Philipp Schönwald – Stadtratskandidat im Wahlkreisbezirk 11 in Frechen stellt seinen 10-Punkte-Plan vor. Mit diesem Wirtschaftsprogramm soll in zehn Punkten aufgezeigt werden, wie der Wirtschaftsstandort Frechen stabilisiert und gefördert werden kann, für mehr Arbeitsplätze und damit einen attraktiveren Standort bildet. Dieser bringt weitere attraktive Ansiedelungen von Unternehmen mit sich, von Fachkräfte und deren Familien aus dem großen 10 Millionen Wirtschaftsraum der Region Aachen – Köln – Bonn.
Ein attraktiver Standort stützt unsere hiesige Immobilienwirtschaft, die ebenfalls von der Krise betroffen ist, ebenso unseren Einzelhandel durch ein verbessertes Kaufkraftvolumen. Durch die Ansiedelung neuer Unternehmen entspannt sich die Lage auf dem Arbeitslosenmarkt.
Erstens: Die Kreditklemme unserer Unternehmen soll schnellstmöglich beseitigt werden. Den Unternehmen läuft im wahrsten Sinne des Wortes die Zeit davon, aufgrund der langwierigen Bürokratie zwischen Hausbank und KfW, um Liquididät zu erhalten. Diese wird dringend benötigt, um beispielsweise Aufträge abzuwickeln. Hier sollte ein Runder Tisch mit den Interessensverbänden der Wirtschaft, der Wirtschaftsföderung, der Industrie- und Handelskammer (IHK) und den Banken hergestellt werden. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, diesen Unternehmen nicht in die Insolvenz zu treiben, weil sie ihre Aufträge nicht finanzieren können.
Zweitens: Von der Gründung zum erfolgreichen Unternehmen sind viele formalen Hürden zu meistern. Dazu gehören über die Antragstellung, die Auswahl der Rechtsform, die Fördermittel und viele weitere bürokratische Aspekte, die nur indirekt dem Unternehmenszweck dienen.
Was leisten hier unsere Organisationen vor Ort von der Industrie- und Handelskammer (IHK) über die Wirtschaftsförderung, als auch die Stadtverwaltung selbst ?
Dies über neutrale Gutachter zu ermitteln muss unser aller Anliegen sein. Dies wird eine solide Grundlage bilden für unser zukünftiges Handeln, um beispielsweise eine neue und einzige Anlaufstelle für Unternehmen zu schaffen. Dies gilt für die etablierten Unternehmen ebenso, wie im Besonderen für die zuküftigen Neugründungen, um sie existenziell zu unterstützen. Das muss eine der schwerpunktmäßige Aufgabe der Stadt Frechen für die Zukunft werden.
Drittens: Förderung "junger" Unternehmer, heißt speziell die Neugründungen. Die Fördermöglichkeiten sind auf kommunaler Ebene sehr gering, aufgrund der immer weniger zur Verfügung gestellten Mittel für Städte und Gemeinden durch die Bundesregierungen der letzten Jahre. Hier kann und sollte über eine attraktive Gewerbesteuerung nachgedacht werden, beispielsweise bei der gering kapitalisierten GmbH und der Limited mit ihrer Hauptniederlassung in Frechen. Im ersten und teilweise im zweiten Jahr zahlen diese Firmen Gewerbesteuer auch bei keinem ausgewiesenem Gewinn. Diese sollte geändert werden, um die Übelebungschancen zu erhöhen und die Liquidität ein wenig zu verbessern.
Viertens: Schaffung eines Unternehmerparks für junge Unternehmer und Neugründungen zu vergünstigten Konditionen und besonderen Rahmenbedingungen, wie dies in anderen Städten bereits erfolgreich umgesetzt wurde. Bildung von Themenparks mit Schwerpunkten, beispielsweise im Bereich für neue Technologieansiedlungen, wie der IT Sektor, dem selbst der derzeitige Wirtschaftsminister von Guttenberg sehr gute Zukunftschancen einräumt.
Füntens: Aufbau einer erfolgreichen Online Marketing Strategie für den Unternehmerstandort Frechen. Dies beinhaltet eine hervorragende Darstellung der Firmen und ihren Dienstleistungen, als auch die Vernetzung aller bestehenden Unternehmen dieser Stadt. Dies in Verbundung mit Top-
Platzierungen mit entsprechenden Suchbergiffen in den Suchmaschinen gilt als Grundvoraussetzung für den zukünftigen Erfolg.
Sechstens: Verstärkung des Engagement unserer Arbeitslosen in Frechen, statt dies nur der Agentur für Arbeit zu überlassen. Aufgrund der Finanz- und Weltwirtschaftskrise sind die Mittel der Förderung durch Schulungen für Arbeitslose sehr stark reduziert worden, bedingt durch die Auszahlung der vielen bundesweiten Kurzarbeitergelder.
Qualifizierte Arbeitslose, betroffen durch Firmeninsolvenzen, müssen ihr Wissens-Know-How erhalten in der stetig fortschreitenden Informationsgesellschaft. Dies gilt es unbedingt zu fördern und Maßnahmen einzuleiten, beispielsweise durch Ansiedelungen von entsprechenden Vereinen.
Siebtens: Die Stadt Frechen muss ihre Aktivitäten für die Bürgerinnen und Bürger und der Gastronomie deutlich beleben. Einführung beispielsweise von Nacht- und Tierflohmärkten an den Wochenenden in der ganzen Stadt, statt nur begerentzt auf die Fläche der Füßgängerzone. Gutes Beispiel bildet die Stadt Wasserburg am Inn mit ihrem mehr als kleinen Stadtkern, der tausende Menschen anzieht aus der näheren Umgebung und von Händlern aus ganz Deutschland. Die Gastronomie ist seit vielen Jahrzehnten in Frechen immer weiter zurückgegangen. Dieser Trend sollte damit gestoppt werden.
Achtens: Herzstück unserer Stadt sind unsere Vereine, die das gesellschaftliche Leben wesentlich mitgestalten und eine bedeutsame Stellung haben im Motor unsere Wirtschaft. Dies gilt es im besonderen Maße zu stärken und diesen Vereinen, insbesondere unseren historischen
Vereinen, wie beispielsweise dem traditionsreichen Verein St. Mauritius Schützenbruderschaft Bachem 1640 e.V., mehr Veranstaltungsrechte zu gewähren, statt sie zu regulieren. Hier sollte die Stadt Frechen sich vehemennt einsetzen, wie dies in Bayern für die Öffnungszeiten der Biergärten geschah.
Neuntens: Einsatz der Stadt Frechen für ein besseres und damit ausbaufähigeres Nahverkehrssystem. Dies betrifft unter anderem die Linie 7 in den spät abendlichen Stunden von und zu Köln insbesonders an den Wochenenden. Ebenfalls sollte die Anbindung der S-Bahn zur Haltestelle Köln-West mit der Busline 965 verstärkt werden mit deutlich besseren Taktfrequenzen.
Zehntens: Die Anziehungs- und Austrahlungskraft von Frechen auf unsere benachbarten Städte bis weit in die Regionen unseres Landes ist und bleibt eine entscheidende Konstante in unserer Entwicklung. Dies muss über die Stadtmarketing Gesellschaft Frechen mbH neu überdacht werden und daraus eine wirksamere Gesamtstartegie entwickelt werden.












