(openPR) Nachdem praktisch der gesamte deutsche Lebensmitteleinzelhandel (LEH) beschlossen hat, Käfigeier aus den Regalen zu nehmen, reagieren fast alle heimischen Eierproduzenten und stellen auf alternative Haltungsformen um. Diesen starken Trend weg vom Käfigei macht sich ein Bündnis von neun Tierschutzorganisationen zu Nutze, um mit der verarbeitenden Industrie das Gespräch zu suchen.
Auf der Internetseite www.kaefigfrei.de veröffentlicht das Bündnis Sektor für Sektor, welche Unternehmen Vorbildfunktionen einnehmen und wer noch immer Käfigeier verarbeitet. Der Anfang wurde bei den Teigwarenherstellern gemacht. Knapp 25 Nudelproduzenten hat das Bündnis angeschrieben. „In diese Branche kommt gerade Bewegung“, beschreibt Wolfgang Schindler, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, die Situation. „Sechs Unternehmen konnten wir auf Anhieb ausfindig machen, die keine Käfigeier mehr verwenden, und wir rechnen fest damit, dass unsere Positivliste schon bald länger wird.“
Das Tierschutz-Bündnis scheint es aber nicht bei reiner Öffentlichkeitsarbeit belassen zu wollen. Auf der Webseite gibt man sich kämpferisch: „Besonders ignoranten Unternehmen winkt eine Überraschung“, ist dort zu lesen. Genaueren Nachfragen weicht Schindler aus: „Prinzipiell setzen wir auf konstruktive Dialoge. Damit sind wir auch beim LEH sehr weit gekommen.“
Die „Käfigfrei“-Kampagne wird von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt geleitet. Sie wird unterstützt von den Organisationen Arbeitskreis für humanen Tierschutz und gegen Tierversuche e.V., Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Deutsches Tierschutzbüro, Politischer Arbeitskreis für Tierrechte in Europa e.V., PETA Deutschland e.V., PROVIEH – VgtM e.V., Stiftung Vegeterra sowie Vegetarierbund Deutschland e.V.












