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"Fachkräfte sind das Kapital aus der Krise"

20.05.200911:23 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: "Fachkräfte sind das Kapital aus der Krise"
Prominente Referenten hatte Silvia Habedank (r.) nach Hannover geholt.
Prominente Referenten hatte Silvia Habedank (r.) nach Hannover geholt.

(openPR) Impulsgebende Vorträge in schwierigen Zeiten sind gut. Renommierte Referenten, die ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse zu aktuellen Themen kurzweilig-humorvoll an ungewöhnlichen Orten vortragen, einfach unterhaltsamer: Ein Konzept, mit dem die Vortragsreihe „Denken und Handeln für Morgen“ der Habedank Personalentwicklung seit fünf Jahren Akzente setzt. In diesem Jahr hatte Silvia Habedank ins Theatermuseum des Hannoverschen Schauspielhauses geladen. 70 Personalleiter aus ganz Deutschland erlebten mit Blick auf die Arbeitswelt vom Morgen einen spannenden wie entspannten Abend, erfuhren viel über die Mega-Trends, die Fragewürdigkeit von Persönlichkeitstests und die Kraft der Entschleunigung.



„Noch nie war es so schwierig wie heute, einen perspektivisch verlässlichen Blick in die Zukunft zu werfen, um daraus allgemeingültige Handlungsempfehlungen abzuleiten“ sagte Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE)/Ludwigshafen. Die momentane Krise sei mit nichts zu vergleichen. „Das ist so ein bisschen wie Fliegen im Nebel ohne Instrumente – das hat nie einer gelernt. Umso wichtiger ist, die bestimmenden Mega-Trends zu definieren und schon jetzt darauf zu reagieren“, betonte Dr. Rump.

Stärker als bisher würden der gesellschaftliche Wandel, die Globalisierung, die demografische sowie die technische Entwicklung, die Innovationsbereitschaft und die zunehmende Zahl hervorragend ausgebildeter Frauen den Arbeitsmarkt wechselseitig beeinflussen. „Der Fachkräftemangel wird sich in Zukunft verschärfen und damit auch die Verdichtung der Arbeit. Wir werden immer noch schneller reagieren müssen, wendiger und flexibeler sein, um in der Arbeitswelt bestehen zu können. Was nur geht, wenn auch gesetzte Ruhezeiten für den nötigen Ausgleich sorgen“, sagte Dr. Rump.

Künftig würden fünf Generationen von Arbeitnehmern mit völlig unterschiedlichen Bedürfnissen und Sozialisationen aufeinandertreffen. „Die Nachkriegsgeneration ist pflichtbewusst, lässt sich durch Gehaltssteigerungen motivieren und wünscht die Absicherung. Die Multimedia-Generation am anderen Ende der Skala möchte vor allem Spaß an der Arbeit haben, Beruf und Familie miteinander verbinden und sucht die Herausforderung. Arbeitgeber müssen sich diesen Anforderungen stellen und ihre Mitarbeiter den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend gezielt schulen und in Weiterbildung investieren. Die Kompetenz der Mitarbeiter ist das Kapital eines Unternehmens, die Fachkräfte damit das Kapital aus der Krise“, sagte Dr. Rump, die ihren Vortrag immer wieder mit humorvollen Einlagen würzte und mit Entertainer-Qualitäten glänzte.

Viel zu lachen hatten die 70 Zuhörer auch bei Prof. Dr. Walter Simon, Fachautor und gefeierter Kongressredner. Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler mit Arbeitsschwerpunkt strategisches Management und Zukunftstrends hat gängige „Persönlichkeitstests auf den Prüfstand gestellt, indem er sich einem Selbstversuch unterzog.

„Die Aussagefähigkeit dieser Tests ist fragwürdig. Wer darüber Profile erstellt und die Kompetenzen eines Menschen herausarbeiten will, kann auch das Horoskop vom Tage zu Rate ziehen“, wetterte Simon überspitzt und plädoyierte dafür, sich doch lieber stärker auf den gesunden Menschenverstand zu verlassen, anstatt nur blind auf Tests zu vertrauen. Nach seinem Selbstversuch und der wissenschaftliche Aufbereitung habe der Marktführer sein Analyseverfahren gründlich überarbeitet.

„Hose auf , entspannt hinsetzen, Augen zu und nach innen fühlen, um das Bewusstsein für den eigenen Körper zu stärken“, lud Susanne Preiss zur kollektiven Entspannungsübung. Die Diplomkauffrau hat Anfang der 1990er Jahre ihren stressigen Job bei einer renommierten Hamburger Werbeagentur hingeschmissen und sehr bewusst die Entschleunigung zwischen Südamerika und Asien gelebt. In Shanghai lernte sie die Lehre des Qi Gong. Seit 2000 bietet sie in ganz Europa Entschleunigungskurse für Führungskräfte an.

Die 70 Personaler folgten der Anweisung, öffneten die Hosen, um zu sich selbst zu finden. „Aus der inneren Ruhe lässt sich Kraft schöpfen. Im Meeting können Sie zwar nicht die Hose öffnen, aber durch gezielte Atemtechnik entspannen“, motivierte Preiss ihr Publikum, sich gleich im Nachgang auch noch auf Dehnübungen einzulassen „Kann man am Arbeitsplatz machen, um der Verspannung vorzubeugen und sich selbst etwas Gutes zu tun. Nur wer sich körperlich fit fühlt, kann Leistung bringen.“, so Preiss.

Silvia Habedank leitete anregend durch den Abend, führte erläuternd von Vortrag zu Vortrag über und spann so den roten Faden durch die Themen-Triologie. Das Publikum folgte ihr, machte mit, war begeistert, sammelte Impulse und netzwerkte im Anschluss an die Fachvorträge noch bis Mitternacht.

Die nächste, sechste Veranstaltung der Reihe „Denken und Handeln für Morgen“ findet am 15. April 2010 im Künstlerhaus Hannover statt. Die Habedank Personalentwicklung mit Sitz in Hannover ist seit 1997 als starker Partner brachenübergreifend und bundesweit tätig. Silvia Habedank und ihr Team begleiten Unternehmen bei der Personalentwicklung und bieten dazu maßgeschneiderte Personaltrainings, Coachings sowie Organisationsentwicklungs- und Prozessberatungen aus einer Hand an.

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