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„Ein tolles Gefühl“: Ulmer Azubis freuen sich über ihren Abschluss

03.08.202010:48 UhrGesundheit & Medizin
Bild: „Ein tolles Gefühl“: Ulmer Azubis freuen sich über ihren Abschluss
Große Freude hinter der Schutzmaske: Die diesjährigen Absolventen des RAZ Ulm und der MGS
Große Freude hinter der Schutzmaske: Die diesjährigen Absolventen des RAZ Ulm und der MGS

(openPR) ULM – Geschafft, trotz Corona: 26 junge Menschen mit besonderem Förderbedarf haben in der „Schillerstraße 15“, dem Haus für Bildung, Rehabilitation und Teilhabe der Stiftung Liebenau in Ulm, den Abschluss ihrer Berufsausbildung gefeiert. Zwar mit Abstand, in getrennten Gruppen und in kleinerem Rahmen als sonst, aber mit mindestens so großer Freude wie die früheren Jahrgänge. Schließlich waren ihre Einrichtungen – das Regionale Ausbildungszentrum (RAZ) und die Max-Gutknecht-Schule (MGS) – aufgrund der Pandemie wochenlang geschlossen, und das inmitten der heißen Phase der Prüfungsvorbereitung. Doch der Endspurt war erfolgreich: Alle haben bestanden!



Der Krise getrotzt

„Man kann es schaffen, wenn man es will – auch in Krisenzeiten“, freute sich Schulleiter Roland Groner mit den Azubis und externen Schülerinnen und Schülern ebenso über den gelungenen Abschluss wie Herbert Lüdtke, Geschäftsführer des Liebenau Berufsbildungswerks, zu dem RAZ und MGS gehören. Dieser verwies auf den massiven Einschnitt, die widrigen Umstände und die vielen Unsicherheiten, die die Pandemie mit sich gebracht habe.

Auch in Krisenzeiten für die Azubis da

Und so dankte Geschäftsführer Lüdtke dem Fachpersonal aus Ausbildung, Schule, Bildungsbegleitung und psychologischem Dienst für das große Engagement. Der Umgang mit dem Virus sei für alle eine große Herausforderung, zumal es in der Arbeit mit den jungen Menschen insbesondere um den Aufbau von Beziehung gehe. Und so sei es auch in der Corona-bedingten Heimlernphase immer eine ganz wichtige Botschaft an die Azubis gewesen: „Selbst in der Krise bleiben wir in Beziehung.“

„Gefragte Fachkräfte“

Persönliche Glückwünsche überbrachte auch Stephanie Vogel von der Handwerkskammer Ulm. „Wir brauchen sie nämlich!“, sagte sie in ihrem Grußwort zu den Absolventinnen und Absolventen, die mit ihrem Berufsabschluss in der Tasche nun „gefragte Fachkräfte“ seien. „Das kann auch eine Krise wie Corona nicht ändern.“

Die meisten haben schon einen Job

Tatsächlich, wie RAZ-Einrichtungsleiter Johannes Hettrich berichten konnte, haben die meisten Prüflinge schon jetzt eine Arbeitsstelle sicher oder setzen ihre Ausbildung fort. So wie Ana-Filipa Vieira Frias. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss als Bäckerfachwerkerin will die 19-Jährige nun in einem weiteren Lehrjahr Bäckergesellin werden. „Für mich gab es keinen Tag, an dem ich nicht gerne hierhergekommen bin, um etwas Neues zu lernen“, blickte die ehemalige Schülersprecherin in ihrer Ansprache auf ihre Zeit in der „Schillerstraße 15“ zurück – voller Stolz, nun einen wichtigen Schritt in Richtung Berufsleben gemacht zu haben: „Es ist ein tolles Gefühl, jetzt hier zu stehen.“

Bildung auf allen Ebenen

Auch abseits von Schule und Beruf habe es für die Azubis viele bereichernde Bildungs- und Kulturangebote gegeben, erinnerte Johannes Hettrich an diverse Musik-, Kunst- und Filmprojekte, Exkursionen oder auch die „Arbeit für den Frieden“ an Kriegsgedenkstätten: „Alle von euch waren da irgendwo mit dabei“, sagte er zu den erfolgreichen Prüflingen.

Zum Schluss noch einen „Segen to go“

Bevor sich die frisch gebackenen Fachkräfte bei einem Stehimbiss von ihrer Ausbildungsstätte verabschiedeten, bekamen sie für ihre berufliche und private Zukunft noch einen besinnlichen „Segen to go“ mit auf den Weg.

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