openPR Recherche & Suche
Presseinformation

100 Jahre Verband bayerischer Wohnungsunternehmen

13.05.200915:09 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Erfolgreicher Einsatz für eine Verbesserung der Wohnverhältnisse in Bayern

München – Der „Verband bayerischer Baugenossenschaften, -gesellschaften und -vereine“, der heutige VdW Bayern, wurde am 16. Mai 1909 als Sprachrohr sozial orientierter Wohnungsunternehmen in München gegründet. „Die Zielsetzung des Verbandes, die Verbesserung der Wohnungsverhältnisse im Allgemeinen und insbesondere der einkommensschwächeren Bevölkerung, ist heute so aktuell wie vor 100 Jahren“ sagt Verbandsvorstand Xaver Kroner.



Im 19. und frühen 20. Jahrhundert waren die Wohnverhältnisse für viele Menschen katastrophal. Das verdeutlicht die damalige Definition von Überbelegung: Fünf Personen pro beheizbarem Raum waren gesetzlich erlaubt. Um die Wohnungsnot der Arbeiter zu bekämpfen, entstanden ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Wohnungsgenossenschaften.

Erfolgsmodell Sozialer Wohnungsbau

Eine wichtige Rolle hatten die Verbandsmitglieder bei der Linderung der Wohnungsnot nach dem Ersten und besonders nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwischen 1945 und 1950 kamen rund zwei Millionen Flüchtlinge nach Bayern. All diese Menschen mussten zusätzlich untergebracht werden. In Bayern erfolgte eine Gründungswelle gemeinnütziger Wohnungsunternehmen: Zahlreiche Genossenschaften, kommunale und kirchliche Wohnungsunternehmen entstanden.

Die Frage, ob sich das Ringen um bessere Wohnverhältnisse in den vergangenen 100 Jahren gelohnt hat, beantwortet der Vergleich. 1930 waren für eine Kleinwohnung, wie Sozialwohnungen damals hießen, eine Wohnfläche von 28 Quadratmetern vorgesehen. Für drei bis vier Personen. Heute sehen die Wohnungsbauförderrichtlinien der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern bei einer Sozialwohnung eine Wohnfläche von 35 bis 40 Quadratmeter für eine Person vor. Für vier Personen gilt eine Wohnfläche von 90 Quadratmetern als angemessen. „Zwischen einer Sozialwohnung und einer frei finanzierten Mietwohnung wird man beim Wohnungsneubau qualitativ kaum einen Unterschied finden“, freut sich der Verbandschef.

Soziales Wohnen ist auch in Zukunft wichtig

Im Jubiläumsjahr sind 470 bayerische Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, kommunale, kirchliche und freie Wohnungsunternehmen, im VdW Bayern zusammengeschlossen. Sie bewirtschaften ca. 460.000 eigene und 95.000 Wohnungen für Dritte. Jeder fünfte bayerische Mieter lebt in einer ihrer Wohnungen. „Soziales Wohnen ist kein Auslaufmodell. Auch in Zukunft wird es dringend notwendig sein, bezahlbare Wohnungen für das untere Einkommensdrittel zu sichern“, so Kroner.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 309819
 189

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „100 Jahre Verband bayerischer Wohnungsunternehmen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von VdW Bayern

40 Jahre Städtebauförderung – eine bedrohte Erfolgsgeschichte
40 Jahre Städtebauförderung – eine bedrohte Erfolgsgeschichte
VdW Bayern: Kritik an der Bundespolitik – Mittel für die Städtebauförderung sind unzureichend München (17.10.2011) – Die Städtebauförderung in Bayern ist eine Erfolgsgeschichte. Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) gratuliert der bayerischen Staatsregierung. Gleichzeitig macht der Verband auf die Gefährdung des erfolgreichen Programms aufmerksam. „Wir brauchen in Bayern auch weiterhin eine starke Städtebauförderung, um die Lebensqualität in den Städten zu erhalten“, betont Verbandsdirektor Xaver Kroner. Der Bund habe in d…
Fachtagung des VdW Bayern: Verband fordert mehr Verlässlichkeit bei Förderprogrammen zur Gebäudesanierung
Fachtagung des VdW Bayern: Verband fordert mehr Verlässlichkeit bei Förderprogrammen zur Gebäudesanierung
Massiver Einbruch bei den Förderprogrammen von Bund und Freistaat München (10.10.2011) – Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) sieht die Klimaschutzziele der Bundesregierung im Bereich der energetischen Gebäudesanierung gefährdet. Im Jahr 2011 habe es einen drastischen Rückgang bei der Abnahme von Fördermitteln der KfW-Förderbank und des Bayerischen Modernisierungsprogramms gegeben. „Es rechnet sich für viele Wohnungsunternehmen nicht, die Förderprogramme in Anspruch zu nehmen“, kritisierte Verbandsdirektor Xaver Kroner au…

Das könnte Sie auch interessieren:

Studie zu rheinland-pfälzischen Wohnungsmärkten: Ländliche Regionen verlieren den Anschluss
Studie zu rheinland-pfälzischen Wohnungsmärkten: Ländliche Regionen verlieren den Anschluss
… und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen und VdW Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft erstellt hat; beide Verbände arbeiten in der Arbeitsgemeinschaft rheinland-pfälzischer Wohnungsunternehmen zusammen. Untersucht wurden die Wohnungsmärkte von zehn Städten und deren Umland – die Großstädte Mainz, Koblenz, Kaiserslautern, Ludwigshafen und …
Bild: Frank Vierkötter vorzeitig für weitere fünf Jahre zum Vorstandsvorsitzenden der INTERHOMES AG gewähltBild: Frank Vierkötter vorzeitig für weitere fünf Jahre zum Vorstandsvorsitzenden der INTERHOMES AG gewählt
Frank Vierkötter vorzeitig für weitere fünf Jahre zum Vorstandsvorsitzenden der INTERHOMES AG gewählt
… tätig ist. Er verantwortet die Bereiche Personal, Finanzen, Projektentwicklung, Vertrieb, Marketing und Kundenzufriedenheit. Darüber hinaus ist Frank Vierkötter auch einer von zwei Vizepräsidenten des Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), dem bundesdeutschen Verband der mittelständischen Immobilienwirtschaft (www.bfw-bund.de).
Bild: Sozialwohnungen in Bayern bald MangelwareBild: Sozialwohnungen in Bayern bald Mangelware
Sozialwohnungen in Bayern bald Mangelware
VdW Bayern zieht Bilanz: Weniger Wohnungsneubau, Bedrohung durch Unternehmenssteuerreform München (21.05.2007) – Die 473 Mitgliedsunternehmen im VdW Bayern (Verband bayerischer Wohnungsunternehmen) haben 2006 1,08 Milliarden Euro (-3,6 %) investiert, teilt der Verband anlässlich seiner Jahrespressekonferenz mit. Einen Rückgang gab es vor allem bei Neubau …
Bild: WOWEX etabliert sich als Messe mit bundesweiter Bedeutung für die WohnungswirtschaftBild: WOWEX etabliert sich als Messe mit bundesweiter Bedeutung für die Wohnungswirtschaft
WOWEX etabliert sich als Messe mit bundesweiter Bedeutung für die Wohnungswirtschaft
Als einer der größten regionalen Interessenvertretungen der Wohnungswirtschaft bekräftigt die Arbeitsgemeinschaft Kölner Wohnungsunternehmen ihre unmittelbare Mitwirkung an dieser Messeplattform. Köln, Juni 2010 - Die zweite WOWEX deckt 2010 erneut die wesentlichen Trends und Zukunftsfragen der Wohnungsbranche ab. Das diesjährige Schwerpunktthema "Modernisieren …
Bild: BBA - Brey wird neues VorstandsmitgliedBild: BBA - Brey wird neues Vorstandsmitglied
BBA - Brey wird neues Vorstandsmitglied
… Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V. tätig. Heger verlässt die BBA auf eigenen Wunsch. Ludwig Burkardt, Vorstandsmitglied beim Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. und Vorstandsvorsitzender der BBA: „Ich danke Frau Heger für acht sehr erfolgreiche Jahre Auf- und Ausbauarbeit bei der BBA. Sie hat …
Beirat 'Fernstudium Ostdeutschland' – Sitzung an der BBA in Berlin
Beirat 'Fernstudium Ostdeutschland' – Sitzung an der BBA in Berlin
… vielen Branchen gesucht“, erläutert Maren Kern, stellvertretende Vorsitzende des Beirats und Vorsitzende des Vorstands der BBA sowie Vorstand beim BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e. V. Um die Personalentwicklung speziell in den ostdeutschen Bundesländern zu fördern, fand am 24. November 2015 die Sitzung des Beirats „Fernstudium …
Bayerische Wohnungswirtschaft vor gewaltigen Zukunftsaufgaben
Bayerische Wohnungswirtschaft vor gewaltigen Zukunftsaufgaben
VdW Bayern: Steigende Energiekosten, demografische Entwicklung und Integration fordern Wohnungsunternehmen München (09. Mai 2006) – Energetische Sanierung, altersgerechte Wohnungsangebote und Sozialmanagement – das sind die großen Aufgaben, vor denen die bayerischen Wohnungsunternehmen stehen. „Explodierende Strom- und Heizkosten führen zu steigenden …
Bayern: Bezahlbare Wohnungen bald Mangelware
Bayern: Bezahlbare Wohnungen bald Mangelware
… der Wohnraumförderung – Streichung des Bayerischen Modernisierungsprogramms – ab 2005 nachträgliche Verzinsung öffentlicher Baudarlehen München – Der VdW (Verband bayerischer Wohnungsunternehmen) warnt vor deutlich steigenden Mieten bei preiswertem Wohnraum. Grund ist der harte Sparkurs des Freistaates. Die Wohnungswirtschaft werde überproportional …
Bild: BBA und Deutscher Verband intensivieren ZusammenarbeitBild: BBA und Deutscher Verband intensivieren Zusammenarbeit
BBA und Deutscher Verband intensivieren Zusammenarbeit
… vertreten sein. Erfreut äußerte sich Dr. Hans-Michael Brey, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der BBA, über die Kooperation: „Es passiert gar nicht selten, dass sich Führungskräfte von Wohnungsunternehmen über Gesetze auf europäischer Ebene ärgern, von denen sie erst Jahre später erfahren. Mit dem Deutschen Verband haben wir einen starken Partner an …
Bayerische Immobilienwirtschaft fordert Unterstützung beim Klimaschutz
Bayerische Immobilienwirtschaft fordert Unterstützung beim Klimaschutz
… den Plänen der Bundesregierung sollen bis 2020 durch Gebäudesanierungen und effizientere Heizungsanlagen 41 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart werden. Auf die Wohnungsunternehmen kommen Kosten in Milliardenhöhe zu. Doch ein Ausbau der Förderprogramme ist bisher nicht vorgesehen. „Die nötigen Investitionen sind für unsere sozial-orientierten …
Sie lesen gerade: 100 Jahre Verband bayerischer Wohnungsunternehmen