(openPR) Bereits die ersten zarten wirtschaftlichen Silberstreifen am amerikanischen Immobilienmarkt sorgen dafür, dass sich der Ölpreis nach oben in Bewegung setzt. In den vergangenen Tagen wurde an den Rohwarenbörsen der höchste Preis der letzten fünf Monate für ein Fass Rohöl erzielt, heute Morgen wird Brent für USD 54.31 gehandelt. Dass die Ölpreis-Erhöhung nicht voll auf den Preis für Heizöl in der Schweiz durchschlägt, ist dem Dollar zu verdanken, er verliert an Wert und startet mit CHF 1.12 in den heutigen Tag. In den vergangenen Tagen werden die der Ölpreis-Bildung zugrunde liegenden Faktoren von Angebot und Nachfrage teilweise ausgeblendet, bzw. die aktuelle Wirtschafts-Situation und die Prognosen für die nächsten Monate werden durch die rosa Brille betrachtet. Die Nachfrage nach Ölprodukten bleibt wegen der Weltwirtschaftskrise und trotz gigantischer Hilfspakete, rekordtiefer Leitzinsen und stark verdünnter Geldmengen vorderhand rückläufig, das Angebot steht auf dem höchsten Wert seit 20 Jahren. Eigentlich eine schlechte Basis für nachhaltig steigende Ölpreise.

























