(openPR) Seit die Schweinegrippe Europa erreicht hat, steigt die Verunsicherung auch unter hiesigen Hobbyköchen. Darf man Schweinefleisch noch bedenkenlos zubereiten? Zwar steckt die grösste Gefahr offenbar in der Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch, doch trotzdem sollte man beim Kochen einige Vorsichtsmassnahmen einhalten:
1. Das Virus stirbt bei Erhitzung ab 70° C innerhalb von wenigen Minuten ab. Deshalb sollte die Kerntemperatur bei grösseren Bratenstücken mit einem Fleischthermometer überwacht werden. Bei kleineren Stücken, die zudem über längere Zeit in einer heissen Sosse gekocht werden, besteht keine Gefahr. Auch die Zubereitung in einem Schmor- oder Bratentopf führt zur Abtötung sämtlicher Viren und Keime.
2. Krankheitserreger aller Art können an der Luft mehr oder weniger lange überleben, was zu Schmierinfektionen führen kann. Deshalb ist es angebracht, Schneidebretter und Messer jedes Mal mit mindestens 80° C heissem Wasser abzuspülen, nachdem sie mit rohem Fleisch in Kontakt geraten sind.
3. Wird rohes Fleisch im Kühlschrank gelagert, muss dies in einem luftdicht verschliessbaren Behälter oder im Vakuum geschehen. Einfache Vakuumiergeräte mit entsprechender Folie sind nicht teuer.
4. Gelagertes oder aufgetautes Fleisch sollte vor der weiteren Verarbeitung mit Küchenkrepp abgetupft werden, da sich die Erreger auf feuchten Oberflächen besonders wohl fühlen.
5. Zuletzt das Wichtigste: Vor und während dem Kochen regelmässig die Hände gründlich waschen!
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