(openPR) 3. Februar 2004 - Berlin - Zur Geflügelpest erklärt der ernährungs- und agrarpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Hans-Michael :
Trotz der Entwarnung im Hamburger Tropeninstitut muss Deutschland und die Europäische Union weiterhin alle Anstrengungen unternehmen, um die Verbraucher vor der Vogelgrippe zu schützen. Bislang gibt es keinen Grund an der Einschätzung von Wissenschaftlern und Bundesregierung zu zweifeln. Danach ist die Gefahr einer Übertragung von Mensch zu Mensch sehr gering. Dennoch können Wissenschaftler dieses Worst-Case-Szenario für das Entstehen eines derartig veränderten Virus nicht ganz ausschließen. Deshalb ist es sinnvoll, dass sich Deutschland auch auf diesen unwahrscheinlichen Fall optimal vorbereitet. Dazu gehört die Vorlage eines detallierten Pandemie-Planes. Ein zentraler Bestandteil des Konzeptes muss der Einsatz eines Impfstoffes für Menschen sein. An der Entwicklung eines praxisreifen Impfstoffes muss mit allem Nachdruck gearbeitet werden. Vor dem Hintergrund dieser möglichen Gefahr ist das Verhalten der betroffenen Länder in Asien nicht zu verstehen und völlig inakzeptabel. Offensichtlich haben einige Länder wie Thailand und China den Ausbruch der Geflügelpest lange verheimlicht. Damit haben sie die Menschen weltweit einem unkalkulierbaren Risiko ausgesetzt. Die EU-Lebensmittelsicherheitskontrollen basieren darauf, dass die Behörden der Partnerländer die Wahrheit sagen. Da dies nicht geschehen ist, muss über wirksamere Warn- und Kontrollsysteme nachgedacht werden, die uns eine realistische Gefahreneinschätzung unabhängig von den offensichtlich falschen Informationen solcher Staaten erlauben.
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Susanne Bühler








