(openPR) Osnabrück. In der politischen Debatte wird seit Jahren darüber gestritten, wie die Energieversorgung in Deutschland möglichst preisgünstig und umweltverträglich gestaltet werden kann. Anlässlich der anhaltenden Diskussionen im Bereich der Energiepolitik veranstalteten die Jungen Liberalen Osnabrück-Stadt am Donnerstag, den 16. April 2009 ein Seminar mit dem Thema „Liberale Energiepolitik“. Die JuLis Osnabrück-Stadt freuen sich, dass Christian Dürr, umwelt- und energiepolitischer Sprecher und parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag, ihrer Einladung folgte und ihnen als Referent Rede und Antwort stand.
Der weltweit steigende Energiebedarf und die steigenden Preise sorgen aus Sicht der Osnabrücker JuLis dafür, dass das Thema Energiepolitik auch in den kommenden Jahren nichts an Aktualität verlieren wird. Im Mittelpunkt der Diskussionen stehen dabei Fragen der Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.
Zu Beginn des Seminars berichtete Christian Dürr den anwesenden JuLis über politische Fragen, die aktuell im Landtag diskutiert werden. Dabei ging es um die Finanzkrise, Bildungspolitik, einen möglichen Neubau des Landtages und Konzepte für das Atommülllager Asse II. Im Rahmen seiner Ausführungen zur Energiepolitik betonte Christian Dürr, dass Fragen der Energiepolitik nicht isoliert betrachtet werden dürfen. Vielmehr seien die Wechselwirkungen zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem zu beachten. Christian Dürr sprach in diesem Zusammenhang von einem „magischen Dreieck“. Mit Blick auf die erneuerbaren Ressourcen wie Wasser-, Wind- und Sonnenenergie stellte er sodann fest, dass die Windenergie zurzeit am effizientesten ist.
Die Jungen Liberalen Osnabrück-Stadt fordern, dass man im Bereich der Energiepolitik offen für Innovationen ist. In einer zukunftsfähigen Energiepolitik darf es keine Denkverbote geben. Besonders wichtig ist es für die Hasestädter JuLis, dass nicht nur in Legislaturperioden gedacht wird. Es ist die Aufgabe der Politik langfristig günstige Rahmenbedingungen für eine positive Entwicklung im Energiesektor zu schaffen.
Die JuLis danken Christian Dürr dafür, dass er bis in die späten Abendstunden als Referent und Gesprächspartner zur Verfügung stand.













