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„Die Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource“

15.04.200917:40 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: „Die Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource“
Die Grafik zeigt die fünf Säulen, auf denen das Personalentwicklungskonzept der FSB aufgebaut ist. Ziel ist es, alle Elemente bis 2014 in den drei Unternehmen integriert zu haben.
Die Grafik zeigt die fünf Säulen, auf denen das Personalentwicklungskonzept der FSB aufgebaut ist. Ziel ist es, alle Elemente bis 2014 in den drei Unternehmen integriert zu haben.

(openPR) Der Freiburger Stadtbau-Verbund (FSB-Verbund) investiert für die Zukunftsfähigkeit der angegliederten Unternehmen nicht nur in Gebäude: 2009 startet der Verbund ein umfassendes Personalentwicklungskonzept. „Unser Ziel ist es, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fit für die Zukunft zu machen, damit sie gemeinsam mit dem FSB-Verbund für anstehende Herausforderungen gewappnet sind und wir mit einem schlanken und effektiven Unternehmen nach vorne blicken können“, erklärt Geschäftsführer Ralf Klausmann. „Wir wollen Arbeitsabläufe effizienter gestalten und die interne Kommunikation verbessern.“



Der Verschlankungsprozess, der bereits seit einigen Jahren läuft, soll mit dem Personalentwicklungskonzept nun auf die nächst höhere Ebene gebracht werden. Angestoßen und begleitet wird die Entwicklung von einer internen Lenkungsgruppe, die in enger Abstimmung mit dem Betriebsrat die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert und einbindet. Bei der Umsetzung werden sie dabei von externen Fachleuten unterstützt.

Das Personalentwicklungskonzept steht auf fünf Säulen, die unterschiedliche Bereiche des Verbunds betreffen: Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal auf die täglichen Anforderungen vorbereiten und sie im Beruf unterstützen. „Das Arbeitsumfeld ist in ständiger Bewegung – ebenso schnell ändern sich die Anforderungen an jeden Einzelnen“, sagt Wolfram Geist, Trainer und Berater bei der Horst Rückle Team GmbH (hr Team), die auf Unternehmens- und Personalentwicklungsmaßnahmen spezialisiert ist. Zusätzlich soll eine Leistungsbeurteilung definieren, wie effizient die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Beruf ausüben. „So können wir schnell herausfinden, ob der ein oder andere Beschäftigte vielleicht in einem anderen Aufgabengebiet noch besser eingesetzt werden kann“, sagt Geist.

Mitarbeitergespräche und ein individuelles Gesundheitsmanagement sollen sich dabei auf das Wohlbefinden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auswirken. „In persönlichen Gesprächen zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem sollen Unstimmigkeiten und Missverständnisse ausgeräumt werden. Hier erhält jeder die Chance, Dinge anzusprechen, die ihn stören“, sagt Diplom-Psychologin Iris Dohmen von der IAS Institut für Arbeits- und Sozialhygiene Stiftung (IAS Stiftung), die dem FSB-Verbund als externe Beraterin zur Seite steht. „Gesundheit bedeutet nicht nur die Abwesenheit von Krankheit sondern drückt sich durch allgemeines Wohlbefinden und Zufriedenheit aus. Deswegen ist die Installation eines betrieblichen Gesundheitsmanagements wichtig, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern.“ Durch Workshops mit repräsentativen Arbeitsgruppen erfährt die Diplom-Psychologin, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihrer Tätigkeit besonders schätzen oder was sie im Beruf als Belastung empfinden. Darüber hinaus können sie konkrete Verbesserungsmöglichkeiten benennen. Daraus entwickelt Dohmen dann zusammen mit der Betriebsärztin einen Empfehlungsleitfaden aus medizinischer und psychologischer Sicht. Konkrete Maßnahmen werden dann mit dem internen Projektteam der FSB abgestimmt.

Die demografische Entwicklung in Deutschland wirkt sich ebenso stark auf die Unternehmenszusammensetzung aus, wie Geist berichtet: „In ein paar Jahren werden wir uns um jeden Auszubildenden mit anderen Unternehmen prügeln. Da entscheidet letztlich die Qualität der Ausbildung und die Unternehmensstruktur.“ Der Altersdurchschnitt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beträgt derzeit rund 50 Jahre, auch deshalb will der FSB-Verbund frühzeitig geeigneten Nachwuchs aufbauen. So rücken Nachfolgeplanungen, Ausbildungs- und Förderkonzepte in den Mittelpunkt der Personalentwicklungsstrategie. „Die Ausbildung von Jugendlichen gehört ebenso zu den sozialen Aufgaben innerhalb des Verbunds. Die Geschäftsführung möchte daher die Auszubildendenquote innerhalb der nächsten drei Jahre auf bis zu 5,5 Prozent erhöhen“, so Geist.

Unabdingbar für einen funktionierenden Unternehmensverbund ist die interne Kommunikation zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Teams, zwischen den verschiedenen Abteilungen und den drei Unternehmen. Daher sagt auch Klausmann: „Die Mitarbeiter sind unsere wichtigste Ressource. Nur gemeinsam mit ihnen können wir die Unternehmen langfristig nach vorne bringen. Daher sehen wir das Personalentwicklungskonzept als eine Investition für die Zukunft.“ Für eine bessere Vernetzung der einzelnen Ebenen wird auch die Einführung eines Intranets sorgen.

Die unterschiedlichen Elemente des Personalentwicklungskonzepts werden in den zum Verbund gehörenden Gesellschaften zunächst zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingeführt. So hat zum Beispiel die Untersuchung der Organisationsstruktur bei der Regio Bäder GmbH, die zur Vorbereitung des Personalentwicklungskonzepts dient, bereits begonnen und soll noch dieses Jahr zum Abschluss kommen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigten bei der ersten Vorstellung des Personalentwicklungskonzepts Anfang März großes Interesse an den anstehenden Veränderungen. „Das Personalentwicklungskonzept verstehen wir als Chance, unsere Unternehmensziele gemeinsam voranzubringen. Natürlich kommen auf unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch neue Anforderungen hinzu, weshalb wir die Maßnahmen und neuen Strukturen auch nach und nach einführen“, erklärt Klausmann das Vorgehen. Eingeführt sollen alle Elemente in allen Gesellschaften des Freiburger Stadtbau-Verbunds bis 2011 und vollständig integriert bis 2014 sein.

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