(openPR) Auch bei der zweiten Auflage der Immo auf dem Freiburger Messegelände war die Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) mit einem Stand vertreten. „Die Immo gehört für uns mittlerweile zum Pflichtprogramm. Allein der Andrang auf unserem Stand gibt uns Recht: Mehrere hundert Besucherinnen und Besucher haben sich am Wochenende bei uns informiert“, berichtet Ralf Klausmann, Geschäftsführer der FSB.
Die FSB präsentierte sich auf rund 24 Quadratmetern Standfläche. Besonders im Fokus dabei: die anstehenden Neubauprojekte der FSB, die den Spitzenplatz des Unternehmens im Bereich Passivhausstandard in Freiburg festigen werden. Dazu gehört unter anderem das Projekt in der Haslacher Straße/Bohlstraße. Ende 2009 beginnt die FSB mit dem Bau von 35 Zwei- und elf Vier-Zimmerwohnungen. Außerdem entstehen 36 Eigentumswohnungen mit zwei bis fünf Zimmern, die auch so genannten Schwellenhaushalten den Erwerb von Eigentum ermöglichen. „Das ist nur eines von vielen Neubauvorhaben, die wir in den nächsten Jahren realisieren – natürlich alle komplett im Passivhausstandard, und das früher als es der Stufenplan der Stadt Freiburg vorsieht“, sagt Klausmann.
Seit Anfang diesen Jahres gilt der Stufenplan der Stadt Freiburg, der in einem ersten Schritt vorschreibt, dass Neubauten auf städtischen Flächen im Passivhausdämmstandard entstehen. Dieser Standard enthält lediglich Elemente der Passivhausbauweise. Ab 2011 müssen alle Neubauten auf städtischen Flächen dann im Passivhausstandard gebaut werden. Die FSB verpflichtet sich, diesen Standard als einzige Wohnungsgesellschaft in Freiburg bereits jetzt zur Vorgabe zu machen.
„Eine nachhaltige Planung bei Neubauten ist wichtig, aber im Bestand liegen die wirklich hohen C0²-Einsparpotenziale“, so Klausmann. „Daher ist die Bugginger Straße 50 unser wohl derzeit ehrgeizigstes Sanierungsprojekt.“ Das Besondere daran: In Weingarten entsteht bis 2010 mit geschätzten 11,9 Millionen Euro Investitionskosten das erste Passivhaushochhaus Deutschlands. Die Sanierung auf Passivhausstandard hat für die Mieterinnen und Mieter den Vorteil, dass sich ihre Heizkosten um fast 80 Prozent reduzieren können. Außerdem werden durch Grundrissumstrukturierungen 45 neue Wohnungen ohne zusätzlichen Grundstücksflächenverbrauch geschaffen. „So schaffen wir mehr bezahlbaren und auf zehn Jahre preisgebundenen Wohnraum und das mit der vorhandenen Infrastruktur“, erläutert Klausmann.
Mittlerweile sei das Umzugsmanagement der FSB bereits dabei, den Mieterinnen und Mietern den Umzug in andere Wohnungen zu organisieren. „Solch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen können nicht in einem bewohnten Haus durchgeführt werden, daher kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umzugsmanagements um alles Notwendige“, so Klausmann. 37 der rund 90 Wohnungen stehen bereits leer.
„Das Passivhausprojekt in der Bugginger Straße verbindet die wichtigsten Elemente in der Unternehmensstrategie: behutsame Stadtentwicklung, energetische und ökologische Sanierung, die auf Nachhaltigkeit ausgelegt ist, Bildung von dringend benötigtem Wohnraum ohne zusätzlichen Grundstücksflächenverbrauch und ein gut organisiertes Umzugsmanagement. Der wichtigste Aspekt aber ist, dass unser Wohnraum auch nach Modernisierungsmaßnahmen weiterhin bezahlbar bleibt“, fasst Klausmann zusammen.
Auch das 2008 begonnene Photovoltaikprogramm wird dieses Jahr fortgeführt: „Aufgrund der hohen Nachfrage nach Photovoltaikmodulen kam es leider zu Lieferengpässen“, berichtet Klausmann. Das halte die FSB jedoch nicht davon ab, das Programm 2009 zum Abschluss zu bringen, denn schließlich „haben wir dann mit einem Volumen von rund 730 Kilowatt-Peak (kWp = Bezeichnung für die maximale elektrische Leistung einer Anlage) über den Dächern Freiburgs die größten zusammengehörigen Photovoltaikanlagen der Stadt errichtet.“
Ebenso erfreulich: Die FSB feiert dieses Jahr 90-jähriges Bestehen. Hervorgegangen ist sie aus der 1919 gegründeten Siedlungsgesellschaft Freiburg. Schon seit 90 Jahren zeigt sich die FSB also als Anbieter von preiswerten Wohnungen in Freuburg. In naher Zukunft möchte die FSB dies noch intensivieren: Bis 2013 plant sie rund 220 Millionen Euro zu investieren. 82 Millionen Euro davon werden für Instandhaltungen und Modernisierungen des Altbestands aufgewendet. Rund 138 Millionen Euro werden in den Mietwohnungsneubau investiert: „Nach wie vor ist der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Freiburg hoch und nur mit weiteren Investitionen in Neubauten zu decken“, fügt Klausmann hinzu. Insgesamt entstehen so 818 neue Mietwohnungen und 295 Reihenhäuser in den nächsten Jahren.
Auch 2010 will Klausmann wieder mit der FSB auf der Immo vertreten sein. „Die Immo wird als Messe rund um die Immobilie ihrem Namen gerecht. Sie bietet ein breites Angebotsspektrum für jedes Interesse. Die guten Besucherzahlen haben gezeigt, dass gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise die Immobilie als besonders wertbeständig wahrgenommen wird“, so Klausmann. „Diese Signale sind auch für unser Bauträgergeschäft wichtig. Denn damit wissen wir, dass wir mit unseren Eigentumsobjekten wie beispielsweise auf dem ehemaligen Rosen-Kromer-Areal oder dem Hanni-Rocco-Platz im Rieselfeld auf dem richtigen Weg sind.“

















