(openPR) Wie wird sich der Arbeitsmarkt im Angesicht der internationalen Wirtschaftskrise entwickeln? Laut einer Umfrage unter deutschen Personalentscheidern wird der Stellenmarkt in der Bundesrepublik in den kommenden Monaten stagnieren. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Internet-Ausgabe. Für das zweite Quartal 2009 weist das Arbeitsmarktbarometer der Zeitarbeitsfirma Manpower einen leicht positiven Wert von zwei Prozent aus. Demnach hatten neun Prozent der befragten Personalmanager angegeben, neue Mitarbeiter einstellen zu wollen. Dem gegenüber standen sieben Prozent der Entscheider, die den Abbau von Jobs planten. Noch vor einem Jahr hatte der Saldo bei plus zwölf Prozent gelegen, im vorausgegangenen Quartal bei minus einem Prozent.
Stellenangebote in Deutschland bietet die Jobbörse www.stellenmarkt.de.
Neue Jobs wird es der Umfrage zufolge vor allem im Bereich der Energiewirtschaft geben, die zudem für einen regionalen Aufschwung im Ruhrgebiet sorgen soll. Positive Stimmung herrscht außerdem noch in München und Frankfurt, während in Berlin und in Norddeutschland deutlich mehr Unternehmen Entlassungen statt Einstellungen planen. Überdies meldeten Betriebe aus der Land- und Forstwirtschaft Bedarf an frischen Arbeitskräften an. Überraschenderweise ist laut der Umfrage die Stimmung auch in der Banken- und Finanzbranche noch positiv. Der Prognosewert von plus zwei Prozent zeige, dass sich der Arbeitsmarkt auf einem Plateau befinde, erläuterte der Chef von Manpower Deutschland, Thomas Reitz, das Ergebnis der Umfrage. In der Zeitarbeit erwartet Reitz Beschäftigtenzahlen auf dem aktuell niedrigen Niveau ohne die sonst üblichen Belebungen.
Für die Studie befragt Manpower in Deutschland regelmäßig mehr als 1000 Arbeitgeber nach ihrer Personalplanung für das kommende Quartal. Daher gilt das international erhobene Barometer als ein frühzeitiger Indikator für die künftige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt.













