(openPR) In Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise reichen tolle Unterlagen, ein guter Eindruck im Vorstellungsgespräch und die passenden Qualifikationen für den ausgeschriebenen Job oft nicht aus, um eine Stelle auch zu bekommen. Viele Firmen möchten genau wissen, wen sie sich ins Boot holen und greifen daher auf die – bei Kandidaten wenig beliebte – Maßnahme des Assessment Centers zurück. Darauf sollte man sich richtig vorbereiten, sonst kann der Traum vom tollen Job schnell vorbei sein. Assessment Center helfen den Unternehmen, die Bewerber auf Herz und Nieren zu checken, um ihre Tauglichkeit für den Job auszumachen. Daher testen die Unternehmen ihre Job-Aspiranten in besonders stressigen Gruppensituationen und stellen ihnen unangenehme Aufgaben, um ihr Verhalten mit geschultem Auge zu beobachten.
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In dieser Form des Bewerber-Checks geht es nicht um fachliche Fähigkeiten oder vorhandenes Wissen. Die Betriebe wollen vielmehr herausfinden, wer in die jeweilige Unternehmenskultur hinein passt und wer nicht. Für die Bewerber gilt es, ihre soziale Kompetenz, ihr Kommunikationsvermögen, ihre Teamfähigkeit und ihr Führungsverhalten unter Beweis zu stellen. Ein Assessment Center bildet jedoch kein standardisiertes Verfahren, das in jeder Firma gleich ist, da jedes Unternehmen auf andere Aspekte Wert legt. Dies macht es besonders schwer, sich richtig vorzubereiten. Nichtsdestotrotz macht es Sinn, die elementaren Punkte zu kennen und einige Abläufe im Voraus zu üben. Dies kann man in speziellen Trainingsseminaren tun und so das eigene Verhalten in der Gruppe optimieren
In der Regel beginnt ein Assessment Center mit der Vorstellung des jeweiligen Betriebs. Wenn man an diesem Punkt gut aufpasst, kann man herausfinden, worauf das Unternehmen besonderen Wert legt. Es folgt meistens die Vorstellungsrunde, in der jeder Bewerber die Chance erhält, sich in wenigen Minuten so gut es geht vorzustellen. Dabei sollte man kurz aber prägnant vermitteln, warum man der absolut passende Kandidat für den ausgeschriebenen Job ist. Einen weiteren Bestandteil eines Assessment Centers bildet die Gruppendiskussion zu einem speziellen Thema. Dabei stehen die Jobaspiranten in direkter Konkurrenz zueinander. Nun gilt es, die richtige Mischung zwischen aktiver Beteiligung und der nötigen Portion Zurückhaltung zu finden. Hinzu kommen Präsentationsaufgaben oder Rollenspiele, die eine besonders stressige Situation im Berufsalltag simulieren sollen. Am Ende eines Assessment Centers muss man das Rückmeldegespräch bewältigen, bei dem bewertet wird, welchen Eindruck der Bewerber hinterlassen hat. Das hier erhaltene Feedback kann man, sofern es mit dem Job nicht klappen sollte, zur Vorbereitung auf weitere Assessment Center nutzen.












