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Ausbau der Kinderbetreuung nicht zu Lasten der Kommunen durchsetzen

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Debatte zum Ausbau der Kinderbetreuungsangebote

Anlässlich der Debatte zum Ausbau der Kinderbetreuungsangebote erklärt die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Eichhorn MdB:

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion fordert die Bundesregierung auf, den notwendigen Ausbau der Kinderbetreuungsangebote nicht auf dem Rücken der Kommunen durchzusetzen. Die Bundesregierung hatte den Kommunen versprochen, 1,5 Mrd. Euro für den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote der unter Dreijährigen bereit zu stellen. Jüngsten Zeitungsberichten zufolge steht dieses zentrale familienpolitische Projekt der Bundesregierung vor dem Aus.

Diese Entwicklung wäre für Eltern katastrophal, da dadurch die Möglichkeiten, Familie und Erwerbstätigkeit individuell gestalten zu können, weiter erschwert würden. Deutschland würde hinsichtlich vielfältiger und bedarfsgerechter Angebote zur Kinderbetreuung im europäischen Vergleich noch weiter zurückfallen.

Die Gleichwertigkeit von Familie und Erwerbstätigkeit ist Grundlage unseres Familienkonzeptes. Deshalb haben wir in einem eigenen Antrag gefordert, auch die Eltern, die sich eine gewisse Zeit ganz der Erziehung widmen, beim Widereinstieg in den Beruf zu fördern. Dafür müssen alle Maßnahmen ausgeschöpft werden, damit Mütter und Väter den Kontakt zum Betrieb während der Elternzeit nicht verlieren und eine Dequalifizierung vermieden wird.

Neben der besseren Vereinbarkeit von Familie und Erwerbsarbeit sind die finanzielle Förderung sowie die Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern weitere Säulen unseres Familienkonzeptes. Der Ausbau vielfältiger und bedarfsgerechter Kinderbetreuungsangebote muss aber auch durch eine familiengerechte Arbeitswelt ergänzt werden.

Damit Eltern ihren Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit auch umsetzen können, fordern wir die Bundesregierung auf, die Finanzierung der Kinderbetreuung für die Kommunen endlich sich zu stellen.

Antrag der Union (PDF):

http://www.cducsu.de/aktuelles/initiativen/94D3AEDE742628F6F1B59B32AE6EAB9411348-73sd4xrh.pdf

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