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Tödliche Arbeitsunfälle noch immer fast reine „Männersache“

26.01.200909:55 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Tödliche Arbeitsunfälle noch immer fast reine „Männersache“

(openPR) Für den 23. Januar ruft MANNdat den Killed-At-Work-Day aus.

Etwa 94% aller während der Arbeit ums Leben gekommenen Menschen sind Männer. Deshalb fordert die geschlechterpolitische Initiative MANNdat e.V. eine stärkere Berücksichtigung männerspezifischer Belange bei:



- Gesundheitsvorsorge und Gefahren-Schulungen
- Fernseh- und Radiospots für Sicherheit
- Zeitgemäßer Aufklärungsarbeit zur Arbeitssicherheit
- Arbeitssicherheits-Wettbewerb.

Obwohl gerade die tödlichen Arbeitsunfälle seit Jahren auf dem Rückzug sind, sterben jährlich weit mehr als tausend Menschen bei Arbeitsunfällen. Rechnet man die Wegeunfälle heraus, sind es immer noch zwischen 700 und 800 Arbeitnehmer, die ihr Leben während der Arbeit verlieren.
Besonders betroffen von diesen Todesfällen sind Männer, die nach wie vor ganz überwiegend all jene Berufe ausüben, die mit erhöhten Risiken, schwerer oder die Gesundheit gefährdender Arbeit verbunden sind. Fast 94% aller während der Arbeit ums Leben gekommenen Menschen sind Männer.
(Quelle: Seite 46 Kapitel 4.4 Geschlecht und gemittelte Werte von 91-2007 aus Tabelle 13 Seite 49: http://www.hvbg.de/d/pages/statist/brosch/austat03.pdf aktuell 2007)

Um diesen Männern, die ihr Leben im Interesse ihrer Familien verloren, zu gedenken, ruft MANNdat e.V. 2009 zum ersten Mal den Killed-At-Work-Day aus. Er findet am 23. Januar statt. Der 23. Januar ist der Tag, ab dem – statistisch gesehen – der Frauenanteil der Arbeitsunfälle mit Todesfolge erreicht wird. Für den Rest des Jahres müssten sich alle Männer frei nehmen, um rechnerisch einmal den Frauen das gleiche Gefährdungspotenzial zu überlassen.
MANNdat will mit diesem Killed-At-Work-Day nicht nur auf die besondere Beanspruchung von Männern im Beruf aufmerksam machen und deren Aufopferung für die Familien würdigen, sondern vor allem auch Arbeitgeber, die Politik und die Beschäftigten selbst für diese Problematik sensibilisieren.

Der Tod ist immer schmerzlich, besonders jedoch dann, wenn die Verstorbenen noch in den „besten“ Jahren ihres Lebens stehen. Nicht selten gehören dann auch Kinder zu den Hinterbliebenen, für die der Verlust eines Elternteils die Folge ist – mit allen Konsequenzen für ihre weitere Entwicklung. Nicht zu vergessen die Betroffenen selbst, die sich mit ihrer Arbeit um die Versorgung der Familie bemühten und denen durch den Tod alles genommen wird. Vor diesem Hintergrund weisen tödliche Arbeitsunfälle eine spezielle Dramatik auf.

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