(openPR) Bundesaußenminister Joschka Fischer wird vom 19. bis zum 23.04. nach Afghanistan und anschließend nach Aserbaidschan, Armenien und Georgien reisen.
Zu Beginn des Afghanistan-Aufenthaltes wird Außenminister Fischer das deutsche Wiederaufbauteam (Provincial Reconstruction Team) in Kunduz besuchen und mit den dort eingesetzten zivilen Vertretern der Bundesregierung und den deutschen Soldaten zusammentreffen. Im Anschluß daran sind politische Gespräche in Kabul mit Präsident Hamid Karzai, Außenminister Dr. Abdullah Abdullah und dem Sondergesandten des VN-Generalsekretärs für Afghanistan, Jean Arnault, geplant. Im Mittelpunkt der Gespräche wird die weitere Umsetzung der Beschlüsse der vor 2 Wochen (31.03 und 01.04.)in Berlin abgehaltenen internationalen Afghanistan-Konferenz sowie die Vorbereitung der Wahlen und der Entwaffnungsprozess stehen. In Kabul wird Fischer außerdem an der Feier zum 80-jährigen Bestehen der seit 1924 von Deutschland geförderten Amani-Schule teilnehmen. Daneben ist ein Besuch im deutschen Feldlager Camp Warehouse vorgesehen.
In Aserbaidschan wird Außenminister Fischer zu einem Gedankenaustausch mit Präsident Ilham Alijew sowie dem neuen aserbaidschanischen Außenminister Elmar Mammadjarow zusammentreffen, in Armenien steht u.a. ein Treffen mit Präsident Robert Kotscharjan auf dem Programm.
In Georgien wird Außenminister Fischer unter anderem eine Regionalkonferenz der deutschen Botschafter im Südkaukasus und in Zentralasien eröffnen. Daneben sind bilaterale Gespräche mit Staatspräsident Micheil Saakaschwili, Premierminister Surab Schwania und Außenministerin Salomé Surabischwili geplant. Im Mittelpunkt der Gespräche in Baku, Eriwan und Tiflis werden neben den bilateralen Beziehungen die innenpolitischen Entwicklungen in den drei Ländern sowie die Regionalkonflikte im Südkaukasus stehen.
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