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Terror und Gewalt sind keine Lösung

01.01.200410:00 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Zur viele Opfer kostenden Beendigung des Moskauer Geiseldramas und Konsequenzen für die Lösung des Tschetschenien-Konfliktes erklärt die PDS-Vorsitzende Gabi Zimmer:

Die PDS hat mit Fassungslosigkeit und größter Empörung das Geiseldrama in den letzten Tagen in Moskau verfolgt. Wir verurteilen den brutalen Terrorakt tschetschenischer Untergrundkämpfer auf das Entschiedenste. Aktionen, die unschuldigen Menschen unter grausamen Umständen das Leben rauben und andere schwerster Todesangst aussetzen, sind Verbrechen und können durch nichts gerechtfertigt werden - auch nicht durch den anhaltenden, von vielen westlichen Regierungen und den hiesigen Medien vergessenen Repressionskrieg der russischen Regierung und der Armee gegen die tschetschenische Bevölkerung. Terror löst weder politische, noch soziale oder wirtschaftliche Probleme. Weder der jetzige in neuer Dimension nach Moskau getragene individuelle, ja kollektive Terror noch die russische Kriegführung in der nach Unabhängigkeit strebenden Autonomen Republik sind eine Lösung des Problems. Terroristen bringen ihrer Sache keine Sympathien ein. Es wird überall in Russland - auch in seiner Hauptstadt - keinen Frieden ohne politische Lösung geben.

Wir sind gerade deshalb tief betroffen über die hohe Zahl der bei der Beendigung der Geiselnahme ums Leben gekommenen Menschen unter der Zivilbevölkerung. Unser tiefes Mitgefühl gehört den Opfern unter den Geiseln und ihren Angehörigen. Ihrer werden wir heute vor der russischen Botschaft in Berlin gedenken. Die Lage im Tschetschenienkonflikt ist inzwischen durch Schuld beider Seiten gründlich verfahren. Der anhaltende Krieg verhindert Aufbau und Entwicklung. Die Zivilbevölkerung leidet unvorstellbar; sie wird zwischen den Fronten zermahlen. Und: die verzweifelte soziale Lage treibt v.a. junge Männer in die Arme der Gewalt.

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