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DITIB verurteilt die aktuellen Anschläge

07.11.201712:12 UhrVereine & Verbände

(openPR) Köln, 06.11.2017: Wir sind erschüttert über die aktuellen Anschläge der letzten Tage und Wochen; in der First Baptist Church in Sutherland Springs (USA) bei dem nach Medienberichten 26 Menschen während eines Gottesdienstes getötet wurden, in Deir as-Saur in Syrien mit 75 Toten sowie auf Passanten am Hudson River in New York (USA) mit acht Toten. Nicht zu vergessen die Anschläge in Somalia mit insgesamt knapp 400 Toten sowie in vier Provinzen Afghanistans mit mehr als 85 Toten und in Südpakistan mit mindestens sechs Toten.


Unser Beileid und Mitgefühl gilt all den Opfern, die jäh dem Leben entrissen wurden und ihren Familien. Wir schließen die Getöteten in unser Gebet ein und wünschen den Verwundeten eine schnelle Genesung.

Gerade der neuerliche Anschlag erschüttert uns als Gläubige insbesondere deshalb, weil er sich in einem Gotteshaus ereignete. Gotteshäuser sind Zufluchtsstätten, in die sich Menschen mit Leib und Seele zurückziehen, um Friede, Geborgenheit und Spiritualität zu finden. Sie sind besonders schützenswerte öffentliche Räume, die der Menschheit und den Gesellschaften anvertraut sind.

Die Gewalt, die sich weltweit Bahn bricht, ist beklemmend. Die fast schon alltäglichen Meldungen darüber dürfen nicht dazu führen, dass wir Gewalt, Terror und Leid gegenüber abstumpfen.
Auch und insbesondere für unser direktes Lebensumfeld gilt, dass ein aktuell angespanntes gesellschaftliches Klima in Deutschland vorherrscht.
Laut der Statistik des Bundeskriminalamtes (BKA) gibt es im Schnitt – trotz rückläufiger Tendenz – fast wöchentlich Anschläge mit rechtsradikalem Hintergrund auf Flüchtlingsunterkünfte. Allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres wurden laut der Statistik 211 Attacken auf Flüchtlingsunterkünfte verübt. Auch die Zahl der Moscheeübergriffe mit etwa 100 gemeldeten Fällen jährlich ist ungebrochen hoch, was sich auch in den gestiegen Zahlen von muslimfeindlichen Taten widerspiegelt. Neben der Quantität ist auch eine Steigerung in der Qualität festzustellen, insofern, als dass eine schleichende Radikalisierung festzustellen ist.
Auch diesen alarmierenden Entwicklungen gegenüber müssen wir weiterhin sensibel sein. Sie müssen sich in der Tagesagenda von Politik und Medien wiederspiegeln und ein Bewusstsein für das allseitige Sicherheitsbedürfnis schaffen.
Gemeinsam müssen wir immer wieder Zeichen gegen Gewalt und Terror setzen und unermüdlich für das gewaltfreie, friedliche Miteinander werben.

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