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Gewalt, Würde und PTBS: Eine selten gestellte Frage in Zeiten des Krieges

04.02.202619:05 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Gewalt, Würde und PTBS: Eine selten gestellte Frage in Zeiten des Krieges
Ist Töten würdelos? Eine unbequeme Frage zu Gewalt, Krieg und Verantwortung (© M. Schall Verlag)
Ist Töten würdelos? Eine unbequeme Frage zu Gewalt, Krieg und Verantwortung (© M. Schall Verlag)

(openPR) Krieg, Terror, Mord und Gewalt gehören wieder zum Alltag öffentlicher Debatten. Gleichzeitig fehlt häufig ein Aspekt, der jenseits politischer Rechtfertigungen und ideologischer Bewertungen steht: die Frage, was das Töten eines Menschen mit dem Handelnden selbst macht. In seinem neuen Essay „Ist Töten würdelos? Eine nüchterne Frage zu Mord, Terror und Krieg“ beleuchtet Autor Markus Schall auf dem Online-Magazin des M. Schall Verlags diese oft verdrängte Perspektive – ohne Anklage, ohne moralisierenden Ton und ohne voreilige Antworten.

Gewalt als menschliche Grenzhandlung

Der Artikel setzt an einem nüchternen, aber tiefgreifenden Punkt an: Entscheidungen über Gewalt werden in der Regel aus sicherer Entfernung getroffen – in Konferenzräumen, durch politische Verantwortungsträger oder strategische Planungen.

Doch das tatsächliche Töten, so Schall, wird von Menschen vollzogen, die dem Opfer oft niemals begegnet sind und deren einzige Verbindung in diesem Moment darin besteht, ein Ziel markiert zu haben. Zwischen Entscheidung und Handlung liege eine Distanz, in der etwas Wesentliches verloren gehe: die persönliche Verantwortung für die Tötungshandlung selbst.

Nicht anklagen – sondern innehalten

Schall betont, dass es nicht das Ziel des Essays sei, Schuldzuweisungen zu formulieren oder bestimmte Gruppen zu verurteilen – weder Soldaten, Polizisten noch politische Entscheidungsträger. Auch ein Vergleich zwischen Mord, Terror und Krieg werde bewusst vermieden.

Stattdessen lade der Text dazu ein, innezuhalten und die Frage zu stellen, ob wir uns zu sehr daran gewöhnt hätten, Gewalt als rechtlich begründet, notwendig oder alternativlos zu betrachten – und dabei den Einfluss auf denjenigen, der handelt, zu übersehen.

Würde als innerer Maßstab

Im Zentrum der Betrachtung steht der Begriff der Würde – nicht im juristischen oder verfassungsrechtlichen Sinn, sondern als innere Haltung des Handelnden zu sich selbst. Schall erläutert, dass Würde kein abstrakter Wert sei, sondern ein persönliches Verhältnis zu den eigenen Entscheidungen, zu Verantwortung und zu Selbstverständnis.

Dieser innere Maßstab werde auf besonders schmerzhafte Weise auf die Probe gestellt, wenn ein Mensch einen anderen Menschen töte – unabhängig davon, ob dies im Kontext von Krieg, Terror oder individuellen Gewalttaten stattfinde.

Unterschiedliche Formen tödlicher Gewalt

Der Essay differenziert zwischen verschiedenen Formen tödlicher Gewalt:

Mord: Direkte, persönliche Gewalt ohne institutionelle Delegation. Hier wird der Täter nach Schall nicht moralisch verurteilt, aber die Tat als eine Grenzhandlung beschrieben, die das Selbstbild und die innere Würde des Handelnden beschädigt.

Terror: Terroristische Gewalt sei oft eingebettet in ideologische Erzählungen, die persönliche Verantwortung nivellieren. Der Täter fungiere nicht als eigenständiges Subjekt, sondern als Werkzeug einer Idee – eine Form der Selbstentwürdigung, die weit über die Tat hinausreiche.

Krieg: Soldaten würden meist Entscheidungen ausführen, die andere getroffen hätten. Gleichzeitig sei gerade dies der Moment, in dem abstrakte Gewalt konkret werde und der Begriff der Würde neu zu definieren sei.

Verknüpfung zu konkreten Erfahrungen: Videos zu Soldaten und PTBS

Im Artikel sind zusätzlich zwei Videos eingebettet, die die theoretische Auseinandersetzung mit einer konkreten, sehr realen Dimension von Gewalt verbinden: die psychischen Folgen, die tödliche Gewalt beim Handelnden hinterlässt. Das erste Video beleuchtet die Erfahrungen von Soldaten im Einsatz, die im unmittelbaren Kontext von Kriegshandlungen stehen und deren Alltag oft von Stress, moralischer Belastung und traumatischen Erlebnissen geprägt ist.

Das zweite Video ist ein Gespräch von Hagen Vockerodt mit mehr als 1.600 Tagen Auslandseinsatz. Auch er berichtet von PTBS, einer psychischen Folge, die bei vielen ehemaligen Soldaten, Einsatzkräften und Opfern tödlicher Gewalt dokumentiert ist.

Diese bewegenden Perspektiven zeigen, dass Gewalt nicht nur abstrakt oder politisch zu begreifen ist, sondern emotionale, körperliche und soziale Spuren hinterlässt, die weit über das eigentliche Ereignis hinausgehen. Sie ergänzen die nüchterne Frage nach Würde um ein greifbares, menschliches Erleben und machen deutlich, dass die Folgen tödlicher Gewalt oft verhaltensprägend und lebenslang sind.

Keine fertigen Antworten – aber ein offener Denkraum

Der Artikel liefert keine einfachen Lösungen, keine politischen Programme und keine moralischen Urteile. Vielmehr will er zur Reflexion anregen:

Welche Folgen hat das Töten für den Handelnden? Wie verändert Gewalt Menschen innerlich – selbst dann, wenn sie als notwendig oder gerechtfertigt angesehen wird?

Schall schreibt bewusst aus einer neutralen Perspektive, die den Leser einlädt, auch unbequeme Fragen wachzuhalten, statt sie vorschnell beantworten zu wollen.

Verfügbarkeit und Bezug

Der komplette Essay ist online frei zugänglich auf dem Online-Magazin des M. Schall Verlags und stellt einen ungewöhnlichen, aber wichtigen Beitrag zur Diskussion über Gewalt, Würde und Verantwortung dar.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel:
Ist Töten würdelos? Eine nüchterne Frage zu Mord, Terror und Krieg

Zielgruppe und Intention

Der Essay richtet sich an Menschen, die sich über die traditionellen Debatten hinaus mit den menschlichen, psychologischen und ethischen Dimensionen Gewalt ausübenden Handelns auseinandersetzen wollen. Gerade in Zeiten, in denen Gewalt wieder verstärkt präsent ist, solle auf diese Weise ein Beitrag zu einem tieferen Verständnis der Folgen von Gewalt geleistet werden – nicht für oder gegen irgendeine Seite, sondern als Beitrag zu einem reflektierten öffentlichen Diskurs.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum stellt der Artikel überhaupt die Frage, ob Töten „würdelos“ ist?
    Der Artikel stellt diese Frage, weil sie in öffentlichen Debatten kaum noch gestellt wird. Meist geht es um Rechtfertigungen, Strategien oder Schuldzuweisungen, selten aber um die innere Dimension der Tat selbst. Die Frage nach der Würde richtet sich nicht auf das Opfer – dessen Würde außer Frage steht –, sondern auf den Handelnden. Gemeint ist die Frage, was das Töten mit dem Selbstverständnis eines Menschen macht und ob dabei etwas Irreversibles verloren geht, unabhängig von juristischen oder politischen Rechtfertigungen.
  2. Geht es in dem Text um eine moralische Verurteilung von Soldaten, Polizisten oder Tätern?
    Nein. Der Artikel verzichtet bewusst auf moralische Verurteilungen. Er unterscheidet klar zwischen juristischer Bewertung, politischer Verantwortung und innerer Wirkung. Ziel ist es nicht, einzelne Gruppen zu beschuldigen, sondern einen Denkraum zu öffnen, in dem die psychische und menschliche Konsequenz tödlicher Gewalt betrachtet wird. Gerade Soldaten oder Einsatzkräfte werden nicht angegriffen, sondern als Menschen gesehen, die Entscheidungen ausführen müssen, die andere treffen.
  3. Was ist mit „Würde“ in diesem Zusammenhang genau gemeint?
    Der Begriff Würde wird hier nicht rechtlich oder abstrakt verwendet, sondern existenziell. Gemeint ist die innere Beziehung eines Menschen zu sich selbst: das Gefühl, im Einklang mit dem eigenen Selbstbild, den eigenen Grenzen und dem eigenen Gewissen zu handeln. Töten kann – so die These – diese innere Würde beschädigen, weil es eine Grenzüberschreitung darstellt, die sich nicht vollständig rationalisieren lässt, selbst wenn sie formal gerechtfertigt erscheint.
  4. Warum unterscheidet der Artikel zwischen Mord, Terror und Krieg?
    Die Unterscheidung dient nicht der Hierarchisierung von Schuld, sondern der Analyse unterschiedlicher Kontexte. Mord ist eine individuelle Tat, Terror ist ideologisch eingebettet, Krieg ist institutionell organisiert. In allen drei Fällen wird getötet, aber die Verantwortung, das Selbstbild und die Rechtfertigung unterscheiden sich. Der Artikel zeigt, dass die innere Wirkung auf den Handelnden dennoch vergleichbare Spuren hinterlassen kann – auch wenn die äußeren Umstände sehr unterschiedlich sind.
  5. Wird Krieg im Artikel relativiert oder gerechtfertigt?
    Nein. Der Text vermeidet sowohl Rechtfertigung als auch pauschale Verurteilung. Er nimmt eine nüchterne Perspektive ein und stellt fest, dass Krieg politisch entschieden, aber menschlich ausgeführt wird. Diese Trennung führt dazu, dass die inneren Folgen für die Handelnden häufig verdrängt oder tabuisiert werden. Der Artikel will genau diese Lücke sichtbar machen, ohne Krieg zu legitimieren oder zu dämonisieren.
  6. Warum liefert der Artikel keine klaren Antworten oder Lösungen?
    Weil es bei dieser Frage keine einfachen Antworten gibt. Der Text versteht sich nicht als Leitfaden, sondern als Einladung zur Reflexion. Er will nicht sagen, was richtig oder falsch ist, sondern dazu anregen, bestimmte Fragen überhaupt wieder zuzulassen. Gerade in einer Zeit schneller Urteile und klarer Fronten hält der Autor es für wichtiger, Denkprozesse anzustoßen, statt abschließende Positionen zu liefern.
  7. Ist der Artikel politisch oder ideologisch positioniert?
    Nein. Der Artikel ist bewusst nicht parteipolitisch oder ideologisch ausgerichtet. Er kritisiert weder „den Westen“ noch „den Osten“, weder bestimmte Staaten noch politische Lager. Stattdessen bleibt er auf der menschlichen Ebene und betrachtet Gewalt als existentielle Grenzerfahrung. Diese Perspektive macht den Text anschlussfähig für Leser unterschiedlicher politischer Überzeugungen.
  8. Für wen ist dieser Artikel besonders relevant?
    Der Text richtet sich an Leser, die sich nicht mit Schlagworten oder einfachen Erklärungen zufriedengeben. Besonders relevant ist er für Menschen, die sich mit Krieg, Terror, Sicherheitspolitik, Ethik oder Psychologie beschäftigen – aber auch für Leser, die spüren, dass ihnen in öffentlichen Debatten etwas Entscheidendes fehlt: die Frage nach den inneren Folgen von Gewalt. Er eignet sich sowohl für reflektierte Laien als auch für Fachleser, die einen anderen Blickwinkel suchen.
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