openPR Recherche & Suche
Presseinformation

BOTSWANA - VATIKAN BAUT BEZIEHUNGEN ZU BOTSWANA AUF – BUSCHLEUTE APPELLIEREN AN DEN PAPST

27.11.200814:57 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Die Buschleute der Kalahari Wüste haben an den Papst appelliert, ihnen bei ihrem Kampf wieder auf ihr Land zurückkehren zu dürfen, zu helfen, da der Vatikan seit Anfang dieses Monats diplomatische Beziehungen zu Botswana aufbaut.

Ein Sprecher der Buschleute sagte heute: „Wir flehen den Papst an uns zu helfen und für uns zu beten, so dass die Regierung ihre Haltung uns gegenüber ändert und unser Recht auf dieses Land, als Indigene, respektiert.“

Festus Mogae, der ehemalige Präsident Botswanas, hat den Aufbau der diplomatischen Beziehungen, initiiert. Er war der „Architekt“ der umstrittenen Methoden der Regierung, mit denen die Buschleute gewaltsam von ihrem angestammten Land im Central Kalahari Game Reserve, ausgewiesen wurden.

Obwohl der Oberste Gerichtshof Botswanas 2006 das Recht der Buschleute in dem Reservat zu leben bestätigt hat, setzt die Regierung unter dem neuen Präsidenten Ian Khama, die Missachtung ihrer Rechte fort. Die Regierung gab der Firma Gem Diamonds sogar die Erlaubnis auf dem Land der Buschleute Diamanten abzubauen.

Keinem Indigenen wurde bisher die Erlaubnis erteilt zu jagen, obwohl der Oberste Gerichtshof den Vorbehalt dieses Rechtes durch die botswanische Regierung, als unrechtmäßig deklariert hat. Weiterhin ist es den Buschleuten nicht gestattet, das Wasserloch auf ihrem Land zu betreten. Das Fehlen von Wasser und einer Jagderlaubnis, beeinträchtigt das Leben der Buschleute sehr.

Dom Erwin Kräutler, der Bischof von Xingu, Brasilien, mahnte heute: „Im 21. Jahrhundert ist es unerlässlicher als je zuvor, dass die Katholische Kirche die Indigenen weltweit, bei ihrem Kampf für ihre Rechte unterstützt.“

Papst Benedikt XVI. hatte am 1. Juli dieses Jahres seine Solidarität und Unterstützung für die Indigenen aus Raposa- Serra do Sol in Brasilien, als er diese im Vatikan empfing, betont. Dort verkündete er: „Wir werden alles uns mögliche tun um euch zu helfen euer Land zu verteidigen.“

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 263417
 1020

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „BOTSWANA - VATIKAN BAUT BEZIEHUNGEN ZU BOTSWANA AUF – BUSCHLEUTE APPELLIEREN AN DEN PAPST“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Survival International.e.V.

Bild: Blockade durch bedrohtestes Volk der Welt legt Bahnstrecke lahmBild: Blockade durch bedrohtestes Volk der Welt legt Bahnstrecke lahm
Blockade durch bedrohtestes Volk der Welt legt Bahnstrecke lahm
Wegen einer Protestaktion, an der auch das bedrohteste Volk der Welt, die Awá, beteiligt sind, musste die größte Eisenerz-Mine der Welt vorübergehend den Betrieb ihrer Hauptbahnstrecke einstellen. Am Dienstag blockierten Hunderte Indianer, darunter Angehörige der Awá, die Carajás-Bahnstrecke des Bergbauunternehmens Vale. Sie protestierten damit gegen ein Gesetzesvorhaben der brasilianischen Regierung, das ihre Landrechte schwächen könnte. In der Aktion gipfelte die monatelange Sorge und Wut gegen die geplante Direktive 303, die die Ausweitu…
Bild: "Um unser Überleben zu sichern": Indigene fordern Ratifizierung von AbkommenBild: "Um unser Überleben zu sichern": Indigene fordern Ratifizierung von Abkommen
"Um unser Überleben zu sichern": Indigene fordern Ratifizierung von Abkommen
Angehörige indigener Völker von vier Kontinenten fordern in einem Schreiben die Ratifizierung eines internationalen Abkommens, dass ihr Überleben "garantieren" kann. Auch Deutschland und Österreich haben das Abkommen bisher nicht ratifiziert. Der Brief an die britische Regierung stellt den ersten direkten Appell einer Gruppe von Vertetern indigener Völker in dieser Sache dar. Der Aufruf belegt auch die dringende Notwendigkeit eines globalen Rückhalts für das Übereinkommen. Gegenwärtig haben nur 22 Staaten das Abkommen ILO 169 ratifiziert. E…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Safari-Lodge ist Symbol für Missachtung der BuschleuteBild: Safari-Lodge ist Symbol für Missachtung der Buschleute
Safari-Lodge ist Symbol für Missachtung der Buschleute
Nur wenige Tage vor dem Börsengang eines Tourismusunternehmens, das auf dem angestammten Land der Gana Buschleute in Botswana ein Urlaubsresort eröffnet hat, macht Survival International erneut auf die Lage der Buschleute aufmerksam. Das Unternehmen Wilderness Safaris wird am 8. April 2010 in Botswana und Johannesburg an die Börse gehen. Der Vorstandschef …
Großbritannien: Lord Jones stellt Survivals Integrität nicht in Frage
Großbritannien: Lord Jones stellt Survivals Integrität nicht in Frage
… Zeitung Daily News, die der Kontrolle der botswanischen Regierung unterliegt, hatte berichtet, Jones hätte gesagt, dass Survival in ihrer Kampagne zur Unterstützung der Kalahari Buschleute „der Welt irreführende Informationen“ gebe und „Lügen verbreitet um bei Spendern um Gelder zu werben“. Jetzt sagte Jones jedoch, „Meine Ansichten zu diesem Thema...scheinen …
Botswana - Präsident erklärt die Lebensweise der Buschleute zu einer „archaischen Fantasie“
Botswana - Präsident erklärt die Lebensweise der Buschleute zu einer „archaischen Fantasie“
Zwei Jahre liegt der historischen Gerichtssieg zurück: Das Urteil sprach den Buschleuten der Kalahari das Recht zu, auf ihrem Land zu leben und zu jagen. Nun hat Botswanas Präsident Ian Khama den Buschleuten gesagt, ihre jagende Lebensweise sei eine „archaische Fantasie“. Der Oberste Gerichtshof von Botswana bestätigte am 13. Dezember 2006, dass die …
Bild: Tourismus in Botswana: Survival fordert BoykottBild: Tourismus in Botswana: Survival fordert Boykott
Tourismus in Botswana: Survival fordert Boykott
… Diamantenabbau in einer der Gemeinden der Buschleute vergeben. Botswanas Präsident Ian Khama, Vorstandsmitglied der Naturschutzorganisation Conservation International und mit persönlichen Beziehungen zu Wilderness Safaris, hat die Lebensweise der Buschleute als „archaischen Fantasie“ beschrieben. Andy, Payne, Geschäftsführer von Wilderness Safaris sagte: …
Bild: Proteste bei internationaler Tourismusmesse in MadridBild: Proteste bei internationaler Tourismusmesse in Madrid
Proteste bei internationaler Tourismusmesse in Madrid
… Menschenrechtsorganisation Survival International begrüßt, die einen Boykott von Reisen nach Botswana fordern. Die Demonstranten lehnen die Behandlung der Gana und Gwi „Buschleute“ durch die Regierung Botswanas ab. Sie protestierten neben dem Stand von Botswanas Tourismusorganisation. Mit Schildern forderten sie „Botswanas Tourismus boykottieren“ und …
Buschleute und Survival erzwingen De Beers Rückzug aus dem Kalahari-Reservat
Buschleute und Survival erzwingen De Beers Rückzug aus dem Kalahari-Reservat
Unter dem Druck von Survival International hat De Beers bekannt gegeben, dass es seine Aktivitäten auf dem Land der Kalahari-Buschleute in Botswana eingestellt hat. Die befragten Bewohner des Reservats, einschließlich der Buschleute, hatten sich nicht mit De Beers Plan einverstanden erklärt, nahe einer Buschleutegemeinschaft nach Diamanten zu schürfen. Erst …
Bild: Appell an Puma: Investition in kontroverses Touristikunternehmen zurückziehenBild: Appell an Puma: Investition in kontroverses Touristikunternehmen zurückziehen
Appell an Puma: Investition in kontroverses Touristikunternehmen zurückziehen
… International ruft den deutschen Sportartikelhersteller Puma dazu auf, seine Investition in das Tourismusunternehmen Wilderness Safaris zurückzuziehen. Wilderness Safaris betreibt auf dem Land der Gana Buschleute in Botswana eine Lodge. Puma erwarb 20% der Anteile an dem Unternehmen im Rahmen einer Privatplatzierung, kurz bevor Wilderness Safaris am 8. April …
BOTSWANA: FOLTER VON BUSCHLEUTEN - SCHOCKIERENDE EINZELHEITEN
BOTSWANA: FOLTER VON BUSCHLEUTEN - SCHOCKIERENDE EINZELHEITEN
Im Fall der gefolterten und geschlagenen Gruppe von Buschleuten im Kaudwane Umsiedlungslager in Botswana sind neue schockierende Einzelheiten bekannt geworden. Ende September wurden fünfzehn Männer wegen Jagens festgenommen und mindestens zehn von ihnen gefoltert. Mit diesen Vorfällen ist die Gesamtzahl der wegen Jagens verhafteten Buschleute in diesem …
Bild: Prominente unterstützen Boykott gegen Botswanas DiamantenBild: Prominente unterstützen Boykott gegen Botswanas Diamanten
Prominente unterstützen Boykott gegen Botswanas Diamanten
Survival International ruft morgen zu einem Boykott von Diamanten aus Botswana auf, um gegen den Umgang der Regierung mit den Gana und Gwi Buschleuten zu protestieren. Die Menschenrechtsorganisation für indigene Völker hat auch zum Boykott gegen Tourismus in Botswana aufgerufen. Der Diamantenboykott wird morgen mit einem Protest und einer Briefabgabe …
Bild: Botswana: Buschleuten wurde Wahlrecht verweigertBild: Botswana: Buschleuten wurde Wahlrecht verweigert
Botswana: Buschleuten wurde Wahlrecht verweigert
Mehr als 400 Buschleuten ist die Teilnahme an den Parlamentswahlen 2009 in Botswana verweigert worden. Fünf Gemeinden der Buschleute, die sich in der Central Kalahari Game Reserve befinden, wurden im Wahlregister einfach nicht berücksichtigt. In einem Gespräch mit der botswanischen Zeitung „Mmegi“ sagte Roy Sesana, Sprecher der Buschleute: „Menschen …
Sie lesen gerade: BOTSWANA - VATIKAN BAUT BEZIEHUNGEN ZU BOTSWANA AUF – BUSCHLEUTE APPELLIEREN AN DEN PAPST