(openPR) Während der amerikanische Dollar wieder auf beinahe CHF 1.20 klettert, rutscht der Ölpreis weiter ab und steht heute Morgen in London mit 53.50 auf einem Wert, den wir anfangs 2007 letztmals gesehen haben. Der wirtschaftliche Pessimismus, den die Finanz- und Kreditkrise ausgelöst hat, ergreift immer mehr Wirtschafts-Sektoren. Inzwischen klopft in den USA die Auto-Industrie an die goldene Türe des Staates und bittet um finanzielle Rettung – verglichen mit den staatlichen Hilfen für die Finanzindustrie würde es sich bei den 15 Milliarden, welche GM benötigt, sozusagen um ein Almosen handeln. Zuletzt sind die Verkäufe der US-Autokonzerne um fast die Hälfte eingebrochen. Die Erkenntnis, dass vielleicht auch staatliche Hilfe nicht (mehr) reicht, um selbst solche Grosskonzerne mit Millionen von Jobs vor dem Zusammenbruch zu retten, drückt die Aktienkurse und die wirtschaftliche Stimmung nach unten. So erstaunt es wenig, dass selbst grösste Anstrengungen der OPEC, die Fördermengen der nach unten fahrenden Nachfrage anzupassen, keine stützende Wirkung auf den Ölpreis ausüben. Eine dramatische Förderkürzung würde zudem weitere negative Signale für die Konjunktur-Entwicklung aussenden, was wiederum die Nachfrage und danach in einer Art Schwanzbeisser-Schaltung auch den Ölpreis wieder drücken würde. Der OPEC sind eigentlich die Hände gebunden, sie sitzen mit ihren grössten westlichen Kunden, denen ein Teil der OPEC-Mitglieder den Untergang wünschen, im gleichen Schiffchen. Mit dem aktuellen Heizölpreis-Niveau bietet sich nun die Gelegenheit, den Heizöl-Vorrat zu Konditionen, die wir fast zwei Jahre nicht mehr hatten, zu ergänzen. Interessant scheinen uns sog. ‚Terminpreis’-Angebote für die Frühlings-Monate 2009. Sie sichern sich damit zum heute festgelegten Heizölpreis (wie bei einer Festzins-Hypothek) eine Lieferverpflichtung in den Frühlingsmonaten, unabhängig davon, wie sich der Ölpreis bis dahin weiter entwickelt.













