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Bankkunden trotzen Finanzkrise

(openPR) Die Bereitschaft der Deutschen ihr Geldvermögen neu anzulegen oder ihr bestehendes Anlageportfolio umzuschichten, nimmt trotz der Finanzkrise seit Jahresbeginn kontinuierlich zu. Vor allem die kommende Abgeltungsteuer erhöht die Vertriebschancen für Geldanlageprodukte.

Dies zeigt die aktuelle Ausgabe der Finanzmarkt-Studie "Absatzpotenzial und Abgeltungsteuer" des Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics AG für das laufende vierte Quartal 2008. 1.500 Bundesbürger ab 18 Jahren werden seit Jahresbeginn regelmäßig zu ihren nlageabsichten, den bevorzugten Finanzprodukten und Anbietern sowie zur Abgeltungsteuer befragt.

Absatzpotenzial-Index für Finanzprodukte auf Jahreshöchststand

Ungeachtet der zwischenzeitlichen Zuspitzungen auf den internationalen Finanzmärkten denkt demnach weiterhin mehr als jeder dritte Bundesbürger (35%; 3. Quartal: 34%) zumindest gelegentlich darüber nach, in neue Geldanlagen zu investieren oder bestehende zu wechseln; unter den Vermögenderen mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von über 3.500 Euro sind dies sogar 60 Prozent.

Der Absatzpotenzial-Index für den deutschen Privatanlegermarkt ("ANDEX") weist für das vierte Quartal mit 66,2 Indexpunkten im Vergleich zu den Vorquartalen sogar einen neuen Jahreshöchststand auf (Q1: 57,1; Q2: 60,3; Q3: 63,1; Wertbereich von 0 bis 100). Für den Neuabschluss oder die Umschichtung von Geldanlageprodukten im laufenden vierten Quartal interessieren sich aktuell sieben Prozent (Q3: 6%) der Befragten; dies entspricht einem Potenzial von rund 3,7 Mio. Bankkunden.

Abgeltungsteuer den meisten mittlerweile bekannt

Gleichzeitig hat die Bekanntheit der Abgeltungsteuer in der Bevölkerung seit der Jahresmitte um 12 Prozent auf aktuell 74 Prozent zugenommen; zu Jahresbeginn war der Begriff Abgeltungsteuer erst 41 Prozent bekannt. Über größere Detailkenntnisse zu der ab dem 1. Januar 2009 in Kraft tretenden Neuregelung der Besteuerung privater Kapitalerträge verfügen viele Bankkunden allerdings nach wie vor nicht. 38 Prozent der Bundesbürger, denen die Abgeltungsteuer grundsätzlich bekannt ist, wollen sich bis zum Jahresende daher noch persönlich beraten lassen. Aufgrund ihrer hohen Reichweite werden in den nächsten Wochen vor allem die Sparkassen und VR-Banken mit dem größten Ansturm beratungsaffiner Kunden rechnen können.

Anlagefavoriten der Deutschen

Als präferierte Anlagen stehen bei den abschlussbereiten Bundesbürgern derzeit festverzinsliche Festgeld- und Tagesgeldkonten besonders hoch im Kurs. Gegenüber dem Vorquartal verschieben sich die Anlagepräferenzen insgesamt aber nur moderat von den Investmentprodukten hin zu den Sparprodukten; Zurückhaltung ist eher bei der Höhe der zukünftigen Neuanlagebeträge spürbar. Eine Abkehr vom privaten Investmentgeschäft aufgrund der Finanzkrise scheint im vierten Quartal aber nicht zu erwarten. Nahezu die Hälfte (44%) ist sich aufgrund der Verunsicherungen an den Finanzmärkten über die persönlich am besten passende Anlageform allerdings auch noch im Unklaren.

"Die Abgeltungsteuer bleibt trotz Finanzkrise im Privatkundengeschäft der Banken ein wichtiger Impulsgeber für den Vertrieb von Finanzprodukten. Durch eine ausgewogene Beratung können die Bankinstitute verlorenes Vertrauen ihrer Kunden zurückgewinnen und sich neu positionieren.", kommentiert Dr. Karsten Schulte, Finanzmarktforschungsexperte bei der psychonomics AG.

Die komplette rund 60-seitige Monitoring-Studie "Absatzpotenzial
und Abgeltungsteuer 2009" (Ausgabe IV/2008) mit zahlreichen
Differenzierungen nach Einkommen, soziodemographischen Merkmalen und
einzelnen Produktgruppen sowie Anbietern ist über die psychonomics AG
bestellbar.

Weitere Studieninfo: www.psychonomics.de/abgeltungsteuer

Studienleitung: Dr. Karsten Schulte - Leiter Bankenmarktforschung
psychonomics AG - E-Mail: E-Mail -
Tel.: +49 (0)221 42061-457.

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