(openPR) Kleinmachnow · „Wenn der Linken-Fraktionschef machtvoll erklärt, im Kleinmachnower Ortsparlament seien die Fronten zwischen den Etablierten und den Bürgerparteien fest abgesteckt, verdrängt er offenbar die Ergebnisse der Konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung am 27.10.2008," erklärt die FDP-Fraktion. Glaubten diese „Etablierten“ wirklich, mit ihrer erstaunlichen Koalition aus CDU, Linken und SPD könnten sie die Geschicke der Gemeinde bestimmen? Ihre Kraft habe nur für ein Ziel gereicht, nämlich dem Bürgermeister den Vorsitz im Hauptausschuss zu sichern. Auf den Sieg könnte schnell Ernüchterung folgen, wenn ein neuer Bürgermeister nicht aus dem schwarz-roten Lager kommt. Kleinmachnows Hauptverwaltungsbeamter, Bürgermeister Blasig (SPD), sei auf dem Sprung, Landrat zu werden. Er hätte den Abgeordneten und den Bürgern am Montag fairerweise reinen Wein einschenken können, dass er sich auf die Ausschreibung für den Landratsposten bewirbt. Dann hätte er auch den letzten „Betonkopf“ davor bewahrt, aufs falsche Pferd zu setzen. Stattdessen habe er um den Hauptausschussvorsitz gekämpft, als ob es um seine politische Existenz ginge. Das Paket der Etablierten sei durchsichtig gewesen: Die CDU-Fraktion hätte den Vorsitz im Gemeinderat bekommen sollen, und wenn sie künftig den Bürgermeister stellt, gleich noch den Hauptausschuss dazu. Dafür stimmt sie im Kreistag für einen Landrat Blasig!
„Kleinmachnows Wählerinnen und Wähler haben den Wandel eingeläutet“, erinnert die FDP-Fraktion, „und der Wandel hat am vergangenen Montag begonnen.“ Dass der nächste Bürgermeister ein „Etablierter“ ist, könne niemand mehr als sicher annehmen. Vielleicht wünschte sich dann das Links-CDU-Bündnis, es wäre den Anträgen der Grünen und der FDP gefolgt, den Vorsitzenden des Hauptausschusses aus der Mitte seiner Mitglieder zu wählen, so wie der Gesetzgeber es vorrangig empfiehlt. Nur eine Stimme habe dem „Lager der Kleinen“ gefehlt, dann hätte die Vernunft über den Machtanspruch gesiegt.







