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Wasserstoff hat keine Balken – aber Stolpersteine

26.09.200811:14 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Wasserstoff hat keine Balken – aber Stolpersteine
Das THINK ING.-Team mit ihrem Hybrid-Racer (v.l.n.r.): Markus Lingemann, Jörg Brennecke und Michael Dietrich
Das THINK ING.-Team mit ihrem Hybrid-Racer (v.l.n.r.): Markus Lingemann, Jörg Brennecke und Michael Dietrich

(openPR) Beim Wettbewerb Hy-Tech-Challenge.08 zeigte sich, dass im Ingenieurbereich der Nachwuchs den alten Hasen manchmal einiges voraus hat.

Im Rahmen der Automechanika (16.-21.09. in Frankfurt/M.) fand das wohl erste Rennen wasserstoffgetriebener Modellautos in Deutschland statt. Veranstaltet wurde das Projekt von der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen und „H2 in Praxis“, einer Initiative der Frankfurter ConActivity KG. Zudem wurde der Wettbewerb von der Hessen Agentur gefördert und stand unter der Schirmherrschaft von Dr. Annette Schavan.



Bei der Veranstaltung, an der hauptsächlich Schülerteams teilnahmen, startete das THINK ING.-Team mit seinen drei Ingenieuren außer Konkurrenz. Obwohl das Reglement auch ein fertiges Modellauto zugelassen hätte, bei dem lediglich das Innenleben mit Brennstoffzelle und Elektromotor ausgestattet ist, ließen es sich Michael Dietrich, Markus Lingemann und Jörg Brennecke nicht nehmen, den Wagen komplett selbst zu konstruieren – von der Karosserie bis zum Antrieb. Viele Stunden nach Feierabend investierten die Drei, obwohl sie durch ihren Berufsalltag schon voll ausgelastet waren. Umso beachtlicher das Ergebnis: ein THINK ING.-Hybrid-Racer Marke Eigenbau – und damit ein seltenes Exemplar unter den 25 gestarteten Wasserstoff-Rennern.

Machte die Mechanik den drei Maschinenbauern im Vorfeld überhaupt keine Probleme, hakte es doch immer wieder an elektronischen Fallen. Und die Elektronik war es schließlich, die während des gesamten Renntages immer wieder streikte. Insgesamt musste ein kurviger Parcours jeweils acht Minuten in unterschiedlichen Vor- und Endläufen befahren werden. Gewonnen hatte, wer die meisten Runden zurücklegte. Auch die eingebaute Brennstoffzelle hatte ihre Tücken. Sie schaltete sich immer wieder ab, sobald „Pilot“ Markus Lingemann beherzt ins Renngeschehen eingreifen wollte. Immerhin erreichte der weiße Renner der drei Bochumer Ingenieure in Sachen Top-Speed auf der Zielgeraden mit 23 km/h die fünftschnellste Zeit. Schließlich beendete dann eine defekte Lenkerstrebe im letzten Rennen, dem „kleinen Finale“, den Auftritt des THINK ING. Wasserstoffboliden.
Nun galt es, die Ursache für die häufigen Ausfälle des Fahrzeugs zu erforschen. „Wir sind uns relativ sicher, dass der vor dem Rennen angebrachte Transponder die Steuerung der Brennstoffzelle gestört hat“, so Michael Dietrich nach dem letzten Rennen. „Alle Wagen, die aufgrund ihrer Bauweise diese Teile dicht beieinander anbringen mussten, hatten Ausfälle.“

Offenbar sehr weit von der empfindlichen Platine entfernt war der Transponder der Max-Planck-Schule aus Rüsselsheim. Das Fahrzeug, optisch einem Torpedo nicht unähnlich, ließ von Beginn an keine Zweifel an der Begabung seiner Konstrukteure aufkommen. Zuverlässig und schnell zog es seine Bahnen und beendete das Rennen souverän als das wohl schnellste Wasserstoff-Modellauto Deutschlands.

Ein Erfolg war der Auftritt des THINK ING.-Racers dennoch, konnten immerhin Team und Betreuer eine Vielzahl interessanter Gespräche mit Jugendlichen und Lehrern führen. Nichts anderes ist schließlich der Sinn, der hinter der Initiative des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall steckt: Motivation zu schüren und Werbung zu betreiben für den Ingenieur-Nachwuchs.
Dass ein Großteil der von Schülern konstruierten Hybrid-Cars besser fuhr, als das Modell der gestandenen Ingenieure, dürfte die Schul-Teams durchaus davon überzeugen, bei ihrer Studien- und Berufswahl einmal intensiv über eine Ingenieurkarriere nachzudenken.

THINK ING. H2O-Webblog: www.think-ing.de/blog

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