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Was der Klimawandel die Kommunen kostet

18.09.200816:35 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Studentin kalkuliert Kosten der Hochwasserkatastrophe von 2007 am Beispiel der Region Warwickshire in Großbritannien

September 2008. Hochwasser, Stürme, Kälteeinbrüche, Hitzewellen…derartige Wetterphänomene kommen durch den Klimawandel immer häufiger vor und verursachen Schäden in Millionenhöhe. Unwetter sind deshalb für viele Kommunen ein immer wichtigerer Kostenfaktor in der Budget- und Ressourcenplanung.

Die Studentin Lili Fu der Warwick Business School in Großbritannien zeigt in einem 12-wöchigen Projekt im Rahmen des Masterprogramms Operational Research auf, inwieweit extreme Wetterverhältnisse Budget und Arbeitskraft von Kommunen beanspruchen.

Anhand des Beispiels der Grafschaft Warwickshire im Südwesten Englands, untersuchte sie die Auswirkungen und Kosten extremer Klimaereignisse auf die kommunalen Leistungen. Innerhalb der letzten fünf Jahre war die Region dreißig mal von diesen Ereignissen betroffen: Neben Stürmen und Hitzewellen wirkte sich vor allem die Hochwasserkatastrophe vom Sommer 2007, die auch andere Teile Südwest-Englands betraf, besonders zerstörerisch auf die Region aus und erforderte außerdem einen extrem hohen Einsatz der kommunalen Dienste. Lili Fu beziffert die Kosten für die Kommune in diesem Fall mit über 90 Millionen Pfund.

Einberechnet wurden zum Beispiel die Sachschäden der Infrastruktur (Strassen, Brücken, öffentliche Gebäude) einschliesslich der Kosten für die Arbeitskraft für deren Reparatur; logistische Leistungen (z.B. Schließung eines Pflegeheims und Transport und Unterbringung an einem anderen Ort), erhöhte Personalkosten für Notruf-Anrufe (1300 innerhalb von 48 Stunden).

In Bezug auf Hitzewellen in der Region Warwickshire wurde festgestellt, dass die dadurch verursachten Schäden der Straßenbeläge Kosten über 1 Million Pfund verursachten. Des weiteren wurde ein Anstieg von unsozialem Verhalten und der Kriminalität beobachtet, was eine erhöhte Aktivität der örtlichen Polizei mit sich bringt.

Diese Informationen sind Teil eines Berichts, den Lili Fu in Zusammenarbeit mit dem Warwickshire County Council (Graftschaftsrat) erstellt hat und auf dessen Grundlage die Kommune ein lokales Klimaprofil (LCLIP) für Warwickshire erstellen lässt. Das LCLIP soll das Risikomanagement und die Notfallplanung erleichtern und bei der Entwicklung eines Aktionsplans zur Anpassung an den Klimawandel helfen.

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