(openPR) Berlin braucht den Wahlpflichtbereich Ethik/Religion
Die Evangelische Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EJBO) unterstützt die Initiative „Pro Reli“. Das hat die Jugendkammer, das Leitungsgremium der EJBO, auf ihrer gestrigen Sitzung beschlossen.
Die evangelischen Jugendvertretungen in den Berliner Kirchenkreisen und Kirchengemeinden sind aufgefordert, sich am Volksbegehren für Ethik und Religion aktiv zu beteiligen.
Thorsten Schatz, Vorsitzender der Evangelischen Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, erklärt: "Religionsunterricht vermittelt Orientierungswissen und Werte. Dieses Wissen sollte nicht nur säkular, sondern auch im religiösen Kontext vermittelt werden – für christliche, aber auch für nicht-christliche Schülerinnen und Schüler."
Der Religionsunterricht ist ein wichtiger Bestandteil der kirchlichen Bildungsarbeit. Die Evangelische Jugend Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz wird daher aktiv das Volksbegehren unterstützen.
"Es befremdlich zu sehen, wie der Berliner Senat versucht, alles Religiöse aus den Schulen zu verbannen. Kenntnis und Wertschätzung der eigenen Religion ist doch die Voraussetzung, um auch die Religion des anderen schätzen und respektieren zu können. Nur mit dieser religiösen Kompetenz kann man die kulturellen Grundlagen unseres Landes verstehen. Diese Kompetenz kann jedoch ein staatliches Pflichtfach Ethik alleine kaum vermitteln. Wir brauchen daher die Wahlpflichtmöglichkeit zwischen Ethik- und Religionsunterricht“, so Schatz.
Am 22. September 2008 startet das Volksbegehren "Pro Reli". 170.000 Unterschriften werden benötigt, um den Volksentscheid herbeizuführen. Die Evangelische Jugend wird mitsammeln.







