openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Peking kontrolliert die Tibeter mittels Computernetzwerk „Skynet“

28.08.200823:40 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) „Skynet“ ist nun in Tibet funktionsfähig. Peking installierte in jedem Distrikt Spezialkameras, um die Tibeter zu überwachen. Gegenwärtig benötigen die Tibeter eine Sondererlaubnis von ihrer jeweiligen Verwaltung, um eine Stadt besuchen zu können.



Die Skynet-Überwachung wurde in tibetischen Regionen wie Kardze (chin. Ganzi) in der Provinz Sichuan bereits installiert. Der staatlichen Website für Ganzi zufolge soll durch das Skynet-Projekt die öffentliche Sicherheit optimiert und ein günstigeres Umfeld für wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung geschaffen werden. Kürzlich wurde das System mit einem Kostenaufwand von 1,3 Mio. Yuan (US$ 170.000) auch im Bezirk Batang eingerichtet, wo es sich in der Testphase befindet.

Um Kelsang, den „Notfallkoordinator “ der Zentralen Tibetischen Verwaltung (Tibetische Exilregierung) zu zitieren: „Das Skynet-Projekt ist ein Überwachungssystem, um die Tibeter und die Tempel in der gesamten Region Kardze unter Kontrolle zu halten“.

Während der Olympischen Spiele setzten die Behörden in den tibetischen Regionen alles daran, um zu verhindern, daß die Tibeter zum Protestieren in die Städte gingen, führte Kelsang weiter aus. Es wurde ihnen zur Pflicht gemacht, sich bei ihrer jeweiligen Lokalverwaltung eine Sondererlaubnis zu beschaffen, um die Städte aufzusuchen.

Unser Reporter befragte zwei Bewohner im Bezirk Drachen (chin. Baqing) in der Präfektur Nagchu in der TAR. Einer sagte, er brauchte einen Erlaubnisschein von der Lokalverwaltung, um sich in die Stadt zu begeben, sei sich aber nicht sicher, ob diese Auflage auch für Mönche gelte. Der andere bestätigte dies, meinte aber, es sei ihm nicht wohl dabei, per Telefon weitere Auskunft zu geben.

„Wir wissen auch, daß alle Tibeter in Tibet nun eine Genehmigung der Lokalverwaltung benötigen, um sich an andere Orte zu begeben, selbst wenn sie nur zum Einkaufen in die Stadt fahren möchten“, sagte Kelsang weiter.

Die Behörden wollten um jeden Preis Demonstrationen der Tibeter währen der Olympiade vermeiden und griffen daher in Kardze zu jedem Mittel, um sie am Protestieren zu hindern. In den vergangenen fünf Monaten war es nämlich alle paar Tage in zu einer Protestaktion in Kardze gekommen.

Dem „Notfallkomitee“ der CTA zufolge beantragten zwei Tibeterinnen im Alter von 38 und 25 Jahren aus dem Dorf Linlagen in der Gemeinde Rongbacha, Bezirk Kardze, am 2. August eine Genehmigung, um in die Stadt Kardze zu gehen. Die Beamten der Gemeindeverwaltung lehnten ihren Antrag ab. Sie gingen trotzdem im Schutz der Dunkelheit in die Stadt, und am folgenden Tag riefen die beiden in aller Öffentlichkeit Parolen für die Unabhängigkeit Tibeter und verstreuten Flugblätter, auf denen sie die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet wünschten. Sie wurden ziemlich bald von der Polizei festgenommen.

Wie Kelsang weiter ausführte, widersetzten sich die beiden Frauen der Festnahme, woraufhin die Polizei sie durch Schüsse betäubte und dann in das Polizeifahrzeug lud. Über das weitere Schicksal dieser zwei Frauen wurde nichts bekannt.
Quelle: World Tibet Network News, www.tibet.ca

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 237908
 113

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Peking kontrolliert die Tibeter mittels Computernetzwerk „Skynet““ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) Arbeitsgruppe München

Bild: Takster Rinpoches LebensgeschichteBild: Takster Rinpoches Lebensgeschichte
Takster Rinpoches Lebensgeschichte
Takster Rinpoche oder Thubten Jigme Norbu verstarb am Freitag, den 5. September 2008, im Alter von 86 Jahren. Sein ganzes Leben widmete er der Sache Tibets. Fest davon überzeugt, daß die Mehrheit der Tibeter im Recht ist, erlebte er es noch, wie die Tibeter sich im Frühjahr 2008 zu einem großen landesweiten Aufbegehren erhoben. Dies gab ihm die Gewißheit, daß sie in ihrem Kampf um ein freies und unabhängiges Tibet nicht aufgeben werden. Bis zu seinem letzten Tag waren Norbus Treue und innige Liebe zu seinem jüngeren Bruder, Seiner Heiligkeit …
Bild: Tibetischer Fernseh-Journalist verhaftet - Nonne auf Mißhandlung hin gestorbenBild: Tibetischer Fernseh-Journalist verhaftet - Nonne auf Mißhandlung hin gestorben
Tibetischer Fernseh-Journalist verhaftet - Nonne auf Mißhandlung hin gestorben
Ein tibetischer Fernseh-Journalist wurde um Mitternacht des 11. Septembers festgenommen. Der Radiodienst „Voice of Tibet“ berichtete, daß Washu Rangjong, der bei dem Fernsehsender von Sertha als Nachrichtenreporter und -sprecher arbeitete, in seiner Wohnung in Amdo Golok festgenommen wurde. Sein Verbleib und der Grund für die Festnahme sind bisher nicht bekannt geworden. Sertha Tsultrim Woeser, ein Mitglied des Tibetischen Exilparlaments, informierte den Radiodienst, daß Ranjong bei der TV-Station von Sertha angestellt und für das Zusammentr…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Chinesische Behörden verhängen immer heftigere Restriktionen gegen die TibeterBild: Chinesische Behörden verhängen immer heftigere Restriktionen gegen die Tibeter
Chinesische Behörden verhängen immer heftigere Restriktionen gegen die Tibeter
Nachdem die chinesische Regierung unbewaffnete tibetische Demonstranten in Drango, Serthar und Dzamthang erschießen ließ, hat sie nun für alle Tibeter in der TAR und den autonomen Gebieten in Qinghai, Gansu, Yunnan und Sichuan weitere Einschränkungen beschlossen. Den Kommunistischen Parteisekretär von Lhasa, Qi Zhala, zitierend, berichtete die staatliche …
Bild: Wikileaks: China bezahlt Nepal für die Festnahme tibetischer FlüchtlingeBild: Wikileaks: China bezahlt Nepal für die Festnahme tibetischer Flüchtlinge
Wikileaks: China bezahlt Nepal für die Festnahme tibetischer Flüchtlinge
China setzt die nepalesische Regierung auf vielfältige Weise unter Druck, gegen Peking gerichtete Proteste der Tibeter auf ihrem Staatsgebiet zu unterbinden. Am 2. Januar wurden wieder sechs Flüchtlinge festgenommen. Wie aus einer geheimen, von Wikileaks veröffentlichten US-Depeche hervorgeht, setzt China nun auch seine finanzielle Stärke ein, um die …
China inszeniert Feiertag zu 50 Jahren Gewaltherrschaft in Tibet
China inszeniert Feiertag zu 50 Jahren Gewaltherrschaft in Tibet
… Aufführungen, Ausstellungen und verfälschten Geschichtsdarstellungen geht China zu diesem so genannten "Tag der Befreiung von der Leibeigenschaft" in die Propaganda-Offensive. Tibeter und Tibet-Unterstützer weltweit betrachten diese Verhöhnung der jahrzehntelangen Unterdrückung Tibets mit Wut und Empörung. "Die chinesische Kampagne der Geschichtsumschreibung …
Tibet feiert die Auszeichnung des Dalai Lama mit der US-Kongress-Goldmedaille
Tibet feiert die Auszeichnung des Dalai Lama mit der US-Kongress-Goldmedaille
… 25. Oktober berichtete, gibt es Zeugnisse aus dem gesamten tibetischen Siedlungsraum, also den traditionell U-Tsang, Kham und Amdo genannten Regionen, daß an vielen Orten Tibeter die Verleihung der US-Kongreß-Goldmedaille an den Dalai Lama am 17. Oktober 2007 gefeiert haben. Diese Ereignisse beweisen wieder einmal mehr die Vergeblichkeit der Bemühungen …
Freiheit für Tibet – Bundesregierung muss Druck machen
Freiheit für Tibet – Bundesregierung muss Druck machen
… erwarten von Bundeskanzlerin Merkel, im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft mehr Druck auf die Staatsführung in China auszuüben. Am 10. März gedenken deshalb der Verein der Tibeter in Deutschland (VTD), die International Campaign for Tibet (ICT) und die Tibet Initiative Deutschland (TID) der blutigen Niederschlagung der Unruhen in Tibet und erinnern daran, …
CDU begrüßt Tibet-Flagge vor dem Rathaus Spandau
CDU begrüßt Tibet-Flagge vor dem Rathaus Spandau
Spandau gedenkt dem mutigen Aufstand der Tibeter vor 50 Jahren Anlässlich des 50. Jahrestages des Volksaufstandes der Tibeter für ein unabgängiges Tibet hat das Bezirksamt Spandau entschieden, die Tibetische Flagge vor dem Rathaus zu hissen. Kai Wegner, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der CDU Spandau: "Ich begrüße es ausdrücklich, dass das Bezirksamt …
Bild: 60 Jahre nach Gründung der VR China ist Tibet am Ende seiner KräfteBild: 60 Jahre nach Gründung der VR China ist Tibet am Ende seiner Kräfte
60 Jahre nach Gründung der VR China ist Tibet am Ende seiner Kräfte
„Free Tibet“ veröffentlichte am 1. Oktober eine Dokumentation „Pushed to the Limits“*, in der die rapid voranschreitende Marginalisierung der Tibeter in Tibet thematisiert wird. In der Dokumentation wird geschildert, wie die Tibeter durch den wettbewerbsbetonten und aggressiven Arbeitsmarkt in den Städten und die verfehlte chinesische Politik in enormen …
Bild: Tausende nahmen an Sopa Rinpoches Bestattung teil, neue ProtesteBild: Tausende nahmen an Sopa Rinpoches Bestattung teil, neue Proteste
Tausende nahmen an Sopa Rinpoches Bestattung teil, neue Proteste
Tausende von Tibetern aus ganz Golog in Osttibet kamen am Sonntag zu der Bestattung von Sopa Rinpoche. Sopa Rinpoche, ein geachteter spiritueller Lehrer Anfang Vierzig, starb auf der Stelle, nachdem er Kerosin getrunken und sich damit übergossen hatte, ehe er sich am 8. Januar in Brand steckte. Wie die in Peking lebende tibetische Schriftstellerin Woeser …
WatchGuard - Zwei neue Distributoren in Osteuropa
WatchGuard - Zwei neue Distributoren in Osteuropa
… etabliert und wird vor allem hier die Unified Threat Management Lösungen des US-amerikanischen Herstellers vertreiben. Der Distributor und nationale Internet Service Provider (ISP) SkyNet stammt aus Tschechien und ist daneben auch im slowakischen Markt tätig. „Wir verfolgen eine konsequente Wachstumsstrategie und dazu zählt auch die weitere Erschließung …
Bild: Die Tibetische Zentralverwaltung verurteilt das neue Weißbuch Chinas als reine SchönfärbereiBild: Die Tibetische Zentralverwaltung verurteilt das neue Weißbuch Chinas als reine Schönfärberei
Die Tibetische Zentralverwaltung verurteilt das neue Weißbuch Chinas als reine Schönfärberei
… jüngste Weißbuch ist in der Tat der Versuch, die dunkelste Periode, welche das tibetische Volk nach Chinas Einmarsch in Tibet durchmachte, zu vertuschen. Über 1,2 Millionen Tibeter fielen Chinas Herrschaft in Tibet zum Opfer, und nun wird jede Spur der tibetischen Identität vernichtet. Ein weiteres erstaunliches Phänomen bei Chinas Weißbüchern zu Tibet ist …
Sie lesen gerade: Peking kontrolliert die Tibeter mittels Computernetzwerk „Skynet“