(openPR) Sprayer treiben weiter ungehindert ihr Unwesen
Eine Kleine Anfrage des Spandauer CDU-Abgeordneten Matthias Brauner zeigte vor kurzem erschreckende Ergebnisse. Die Kosten für die Sachschäden in der U-Bahn waren von 2005 bis 2007 um 453% gestiegen und die Kameras, die den Bürgern ein Sicherheits-gefühl vermitteln sollen, nehmen nur nach dem Zufallsprinzip auf.
Anstoß für diese Anfrage war ein Video, das auf einer Internetplattform veröffentlicht wurde und welches zeigt wie mehrere Jugendliche ungehindert den U-Bahnhof Haselhorst großflächig mit ihren "Kunstwerken" versehen.
Matthias Brauner sagt:
"Man sollte doch meinen, dass die BVG aus den Fehlern der letzten Jahre gelernt hat und in Anbetracht der steigenden Kosten, die durch die Übeltäter entstehen, Konsequenzen zieht und einschreitet.
Gegenteiliges scheint der Fall zu sein: Der U-Bahnhof Haselhorst ist in dieser Woche erneut beschmiert worden. Die Täter sind unbekannt und es sind keine präventiven Maßnahmen getroffen worden, um die Sprayer abzuhalten. Im Hinblick auf die Ergebnisse meiner Kleinen Anfrage wäre eine dauerhafte Videoüberwachung bereits eine große Hilfe gewesen. Die Täter wären so eventuell abgeschreckt worden oder könnten zumindest von der Polizei identifiziert werden.
Daher fordere ich die BVG weiterhin dazu auf, präventive Maßnahmen wie die Bemannung von U-Bahnhöfen und die Schaffung von Zugangssystemen wie in London und Paris zu ergreifen. So könnte sichergestellt werden, dass Täter derartige Sachschäden nicht mehr ungehindert durchführen können."
















