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Buckelwal vor Rügen hat nach Ansicht des WDSF eine Überlebenschance

30.07.200813:34 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Buckelwal vor Rügen hat nach Ansicht des WDSF eine Überlebenschance
Buckelwal
Buckelwal

(openPR) (Rügen/Hagen -jsg-) Der in der Ostsee gesichtete Buckelwal hat nach Ansicht des Wal- und Delfinschutz-Forums (WDSF) durchaus eine Überlebenschance.

Bei dem vor Rügen von Vogelkundlern beobachteten Buckelwal handele es sich artspezifisch um einen relativ kleinen Bartenwal, der sich überwiegend von Krill und kleinen Fischen ernähre, so der WDSF-Vorsitzende Jürgen Ortmüller. Die etwa 13 Meter langen Riesen der Meere kommen sehr dezimiert in allen Ozeanen vor und haben ihr Sommerquartier eigentlich in den polaren Regionen. Im Winter halten sie sich in tropischen Regionen vorwiegend in Küstengewässern auf.

Ortmüller:“ Bei ihren Wanderungen legen die Buckelwale, die sich von anderen Walen auch durch ihre vielfältigen Gesänge unterscheiden, tausende von Kilometern in tieferen Meeresgebieten zurück. Man geht davon aus, dass die Tiere in Einzelpopulationen jeweils getrennt in nördlichen und südlichen Pazifik- und Atlantikregionen vorkommen. “


Das WDSF vermutet, dass der Buckelwal vor Rügen zumindest bis zum Wintereintritt eine Überlebenschance in der Ostsee hat und noch länger beobachtet werden kann: „Es ist nicht schwer, einen Buckelwal zu sichten, weil er beim Abtauchen seine Schwanzflosse charakteristisch vollständig aus dem Wasser hebt. Auch akrobatische Sprünge gehören zu seinen Verhaltensweisen."

Von ursprünglich rund 125.000 Buckelwalen vor den massiven Eingriffen durch die Waljagd gibt es heute nach Schätzungen nur noch rund 12.000 dieser imposanten Meeressäuger. Wale haben sich zum Symbol der Meere heraus kristallisiert. Seit 1966 konnte das totale Fangverbot auf Buckelwale weitgehend aufrecht erhalten werden, auch wenn die Japaner immer wieder Vorstöße zur Fangerlaubnis unternommen haben.

„Auch wenn es für Rügen und die Ostsee eine Attraktion ist, kann man es dem Wal nur wünschen, dass er den Weg in die Arktis findet, weil sich sein Überleben ernährungs- und witterungsbedingt auf Dauer schwierig gestaltet“, äußert Jürgen Ortmüller. Für das geplante Delfinarium auf Rügen ist das Walbeobachten für das WDSF die bessere Alternative, als die Meeressäuger in Gefangenschaft zu halten.

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