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Delfinschützer suchen vermisste Vergnügungspark-Delfine

10.12.200917:07 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes
Bild: Delfinschützer suchen vermisste Vergnügungspark-Delfine
Delfine im Zoo
Delfine im Zoo

(openPR) Nur noch drei Delfinarien haben in Deutschland geöffnet. Die Delfine tümmeln sich in den Zoos von Duisburg, Münster und Nürnberg. Das war nicht immer so. In den neunziger Jahren verzeichneten im Sog der Fernsehserie „Flipper“ insgesamt neun Delfinarien zahlreiche Besucher. Nach etlichen Todesfällen mussten die Vergnügungsparks jedoch auf intensiven Druck von Tierschützern ihre kleinen Betonbecken schließen. Noch im letzen Jahr kapitulierte das Delfinarium im Heide Park Soltau nach Boykott-Drohungen der Organisationen des Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) und Projekt Walschutzaktionen (ProWal). Der Besitzer des Parks begründete die Schließung seines Delfinariums mit der nichtartgerechten Haltung der Tiere.



Die beiden Organisationen unterstellen den Delfinarien mit den kleinen Betonbecken Tierquälerei. Aber auch die Herkunft und der Verbleib der Tiere interessiert die Delfinschützer. Soltau konnte seine beiden Delfine im letzten Jahr an den Tiergarten Nürnberg abgeben. Im Holiday Park Hassloch in der Pfalz scheint die Geschäftsführung allerdings nichts mehr über die Herkunft und den Verbleib ihrer Meeressäuger wissen zu wollen.

Aufgrund einer Presseanfrage heißt es durch die Pressestelle Holiday Park lapidar: „Da die damaligen Mitarbeiter des Delfinariums nicht mehr beschäftigt sind, können wir Ihre Frage zum Verbleib der Tiere leider nicht adäquat beantworten.“ Für die Tierschützer ein Grund mehr, zu recherchieren, wo die Tiere geblieben sind. Sie vermuten, dass die sensiblen Meeressäuger ursprünglich aus der grausamen Delfintreibjagd in Japan stammen und nach den Tierschutz-Protesten einfach in den nächsten Vergnügungspark ins Ausland transferiert wurden. Tatsächlich listet der Asterix-Park in Paris zumindest einen der Delfine aus Hassloch in seinem Bestand.

Der Geschäftsführer des Holiday Parks, Wolfgang Schneider, teilte dem Geschäftsführer des WDSF, Jürgen Ortmüller, in einem Schreiben am 07.12.2009 mit: “Alle notwendigen und gesetzlich relevanten Vorgänge wurden erfolgreich erledigt, weshalb dieses Kapitel unserer Holiday Park-Historie ordnungsgemäß abgeschlossen worden ist. Wir sehen uns deshalb in keinster Weise gezwungen noch verpflichtet, irgendwie Auskunft oder Informationen zu erteilen“. Der Auskunft seiner eigenen Pressestelle „solle keine Gewichtung beizumessen“ sein, „da sie eigentlich gar keine Auskunft erteilen wollte noch konnte“.

Für die Tierschutzorganisationen riecht das nach einem Skandal – sie vermuten, dass die Transfers der Delfine verschleiert werden sollen, „weil der Makel der Herkunft aus der blutigen Delfintreibjagd auf dem Vergnügungspark lastet und der Park nicht zugeben will, dass die Delfine nach ihrer Abschiebung im nächsten Betonloch gelandet sind“, so WDSF-Geschäftsführer Ortmüller.

Die Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Margit Conrad, bestätigte dem WDSF in einem Schreiben, dass sie ebenfalls der Ansicht sei, „dass diese Großsäuger nicht in Zoos oder Haltungsanlagen gehören“. Gleichzeitig teilt das Ministerium mit, dass Anfang der 90iger Jahre noch vier Delfine in Hassloch gehalten wurden. Über die Herkunft und den Verbleib der Tiere werde aufgrund der WDSF-Anfrage an das Ministerium noch recherchiert.--

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