(openPR) Es knistert im Gebälk der Liberalitas Bavariae Münchens. Das lebhafte Treiben im Englischen Garten, in der Nordheide und am Eisbach, es könnte schon bald drastisch eingeschränkt werden, wenn es nach dem für die staatliche Park- und Schlossverwaltung zuständigen Finanzministerium geht.
Ob Gassi-geh-Verbot im Englischen Garten, Radeln nur an Werktagen und das Verbot des Betretens von Grünflächen – vieles ist derzeit in der Diskussion. Die Modellflieger in der Nordheide hat es schon erwischt, sie haben Startverbot auf den ehemaligen Bundeswehrflächen und nun soll es auch Münchens grünes Zentrum treffen.
Möglich macht dies eine im bayerischen Landtag neu erlassene Änderung des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes, die bereits im Bayreuther Hofgarten getestet wird. Seitdem brodelt die Gerüchteküche um die neuen Regeln für Hundehalter, Radfahrer und auch Fußgänger im Englischen Garten. Parkchef Thomas Köster darf zu den Einzelheiten der Pläne nichts verraten, um nicht „noch mehr Unruhe zu verbreiten“, wie wörtlich mitgeteilt wurde.
Eine Unruhe, die nach Meinung der Bayernpartei mehr als nur gerechtfertigt ist, geht es doch um die münchnerische Lebensart an sich, die durch derartige Ansätze in Frage gestellt wird. Der wurlige lebendige Englische Garten, nur noch zum Anschauen aber nicht mehr zum Leben da? Unvorstellbar!
München darf nicht zu einem „Freigehege“ mutieren, sondern muss lebenswert bleiben und dürfen. Ob die Surfer am Eisbach, die feschn Madln, die sich auf den Wiesen sonnen oder die Zamperl, die dem Steckerl hinterherlaufen, sie gehören genauso zu München wie die Frauenkirche.
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Der Beitrag wurde am Montag, den 28. Juli 2008 um 10:15 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt.









