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Mikronährstofftherapie – eine sanfte Therapieform bei ADHS

28.06.200811:11 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Nach Aussage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vom Mai 2008 leidet derzeit eine halbe Millionen Kinder in Deutschland an ADHS.
Die klassische Behandlungsmethode ist seit vielen Jahren die Gabe von Stimulantien wie Methylpenidat, einem Wirkstoff aus der Gruppe der Ampethamine. Die Wirkung dieses Medikaments beruht auf einer Stimulierung des dopaminergen und noradrenergen Neurotransmittersystems.



Die langfristige Gabe dieses Medikamentes ist allerdings in vielen Kreisen umstritten. Von Seiten der Politiker wird der hohe Anstieg des Einsatzes von Präparaten gegen ADHS als bedenklich eingestuft. In der Altersgruppe der Elf- bis Vierzehnjährigen liegen diese Mittel jetzt an der Spitze, noch vor Arzneimitteln gegen Erkältung, zur Fiebersenkung und Schmerzlinderung – so die Aussage der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk.

Viele Menschen sind deshalb auf der Suche nach alternativen Behandlungsformen. In der Orthomolekularen Medizin, also in der Mikronährstoffmedizin, gibt es mehrere Ansätze dafür, den Hirnstoffwechsel auf sanfte Art und Weise wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Die biochemischen Zusammenhänge zwischen Mikronährstoffen und der Synthese von Neurotransmittern sind hinreichend bekannt. Für den Stoffwechsel der Katecholamine Dopamin und Noradrenalin spielen die Aminosäure Tyrosin und der Mineralstoff Magnesium eine Schlüsselrolle, aber auch weitere Mikronährstoffe wie Eisen, Vitamin C, Kupfer, Vitamin B6 und andere müssen ausreichend verfügbar sein.

ADHS ist sicherlich keine Mikronährstoffmangelerkrankung im klassischen Sinne wie eine Vitaminmangelerkrankung, z.B. Skorbut oder Beriberi; dennoch sind Mikronährstoffmängel bei Kindern mit der Diagnose ADHS recht häufig.
In der Orthomolekularen Medizin wird nicht ADHS an sich behandelt, sondern es wird eine Brücke geschlagen von der ADHS-Symptomatik zu den entsprechend möglichen Mikronährstoffmängeln. Ziel ist es, den Hirnstoffwechsel auf allen Ebenen positiv zu beeinflussen. Nicht nur das dopaminerge und noradrenerge System werden reguliert, sondern auch alle anderen für den Hirnstoffwechsel und für das Verhalten relevanten Neurotransmitter werden berücksichtigt: Dazu gehören z.B. Acetylcholin und Glutaminsäure, die für die Hirnleistungsfähigkeit erforderlich sind, oder Serotonin, der so genannte „Glücksbotenstoff“, oder Gammaamino-buttersäure (GABA), die einen beruhigenden Effekt hat. Aminosäuren spielen hierbei eine besondere Rolle: Bestimmte Aminosäuren sind an sich schon wichtige Neurotransmitter wie Glycin, Glutamin oder Glutaminsäure, und manche sind Vorläufersubstanzen von wieder anderen Botenstoffen wie Serin (daraus Acetylcholin), Tyrosin/ Phenylalanin (daraus Dopamin und Noradrenalin), Tryptophan (daraus Serotonin) oder Glutamin (daraus GABA).

Auch die Reizweiterleitung der Nervenzelle und das Milieu der Nervenzelle ist mikronährstoffabhängig, z.B. von bestimmten Fettsäuren und B-Vitaminen, und findet in der Orthomolekularen Medizin Berücksichtigung.
Bei ADHS ist es sinnvoll, den Energiestoffwechsel der Zelle positiv zu beeinflussen, was die Voraussetzung bildet, dass das Kind überhaupt wach, konzentriert und aufmerksam sein kann. Auch hier haben bestimmte Mikronährstoffe eine wesentliche Stoffwechselfunktion, wie z.B. Carnitin, Coenzym Q10, Magnesium oder Vitamin B1.

Die Mikronährstofftherapie ist eine sanfte Therapie mit körpereigenen Substanzen und kann den ganzen Stoffwechsel positiv beeinflussen. Ein günstiger Nebeneffekt kann z.B. sein, dass das Immunsystem gestärkt wird, dass die Allergieneigung abnimmt oder eine lang angestrebte Gewichtsreduktion eintritt.

Bei Verdacht auf ADS/ ADHS ist es allemal einen Versuch wert, den Hirnstoffwechsel des Kindes mit sanften Methoden zu regulieren, bevor man auf stärkere Mittel zurückgreift. Die Voraussetzung für eine effektive Mikronährstofftherapie ist allerdings, dass die Mikronährstoffe, die dem Kind fehlen und gegeben werden sollten, exakt herausgefunden werden - was nur anhand einer genauen Blutanalyse möglich ist.

Das Diagnostische Centum für Mineralanalytik und Spektroskopie hat einen genauen Check-up entwickelt, den DCMS-Neuro-Check, der bei ADHS, bei Verdacht auf ADHS oder bei Lernstörungen sinnvoll ist. Alle für den Hirnstoffwechsel und Energiestoffwechsel relevanten Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren werden in dieser Laboranalyse getestet, und die Analyse wird entsprechend ausgewertet, so dass sofort mit einer zielführenden Mikronährstofftherapie begonnen werden kann. Diese Therapie ist selbstverständlich auch für viele Erwachsene eine gute Möglichkeit, das Nervensystem zu stabilisieren.

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