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ADHS-Symptome und Mikronährstoffe

25.01.200716:51 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) In Deutschland leiden ca. 4 bis 8 Prozent aller Schulkinder unter ADHS/ ADS (engl. ADHD). Die ADHS-Symptome beeinträchtigen nicht nur das betroffene Kind, sondern belasten nicht selten auch Eltern und Lehrer schwer. Zu einigen der gravierenden ADHS-Symptome wie innere Unruhe, Aggressivität, Konzentrationsstörungen oder Lernstörungen gibt es interessante Studien im Zusammenhang mit Ernährung und Mikronährstoffversorgung:



Anfang Februar 2006 fand unter Beteiligung verschiedener Wissenschaftler und des schottischen Erziehungsministers in Edinburgh eine Konferenz zum Thema Ernährung, Verhalten und Junk-Food-Generation statt. Man geht heute davon aus, dass etwa ein Viertel der Kinder und Jugendlichen in irgendeiner Form Lernprobleme hat. Der Tenor der Konferenz war: Junk-Food hat die Gehirne der Kinder geschädigt.

Zum Themenkomplex Ernährung und Psyche wurden Anfang 2006 zwei umfangreiche Untersuchungen aus Großbritannien publiziert: Eine Arbeit stammt von der britischen Verbraucherorganisation Sustain, die andere von der Mental Health Foundation; beide sind komplett auf der Homepage der Mental Health Foundation verfügbar.

In dem Text „changing diets, changing minds“ finden sich zahlreiche Fakten über den Einfluss der Ernährung und der Mikronährstoffversorgung auf die psychische Befindlichkeit und auf die Hirnleistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen. Im Folgenden werden einige Fakten vorgestellt:

Eine Langzeitstudie hat gezeigt, dass sich in den letzten 25 Jahren die psychische Befindlichkeit der Heranwachsenden deutlich verschlechtert hat; z.B. ist ein Zunahme von Depressionen bei Jugendlichen zu beobachten.

Eine Supplementierung von Spurenelementen und Vitaminen sowie von essentiellen Fettsäuren führte bei Schulkindern zu einer verminderten Aggressivität.

Der Verzehr von Cholesterin und gesättigten Fettsäuren ist mit Störungen der Hirnleistungsfähigkeit assoziiert.

Emotionale Stresszustände besserten sich durch Weglassen von Zucker.

Der positive Einfluss von Tryptophan auf die Stimmungslage ist ausreichend nachgewiesen. Experimentell kann man durch Verabreichung entsprechender Eiweißgetränke leicht einen Tryptophan- und Serotoninmangel erzeugen mit einer daraus resultierenden Verschlechterung der Stimmungslage.

Tryptophan ist die Ausgangssubstanz für die Bildung des Neurotransmitters Serotonin, der wesentlich an der Regulierung der Stimmungslage beteiligt ist. Durch eine vermehrte Tryptophanzufuhr in Verbindung mit Kohlenhydraten lässt sich die Serotoninbildung im Gehirn erhöhen, was sich meistens auf die psychische Befindlichkeit des Menschen positiv auswirkt.

Auch eine Reduzierung der Tyrosinkonzentration führte zu einer erhöhten Reizbarkeit und einem entsprechendem Energiemangel.

Bei einer unzureichenden Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen zeigen sich die ersten Symptome zuerst im psychischen Bereich, z.B. in erhöhter Reizbarkeit oder depressiver Stimmungslage. Diese konnten vor allem bei einem Mangel an Vitamin B12, B2 und C beobachtet werden. Zum Vitamin B1 wurde ebenfalls eine Reihe von Studien durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass durch eine Vitamin-B1-Supplementierung Symptome wie schlechte Stimmung, Reizbarkeit und Müdigkeit verringert werden konnten.

Zwischen der Selenversorgung und der psychischen Befindlichkeit gibt es ebenfalls gewisse Zusammenhänge.

In der Juliausgabe 2005 des „Life Extension“-Magazins ist ein umfangreicher Bericht über Ernährungs- und Mikronährstofftherapie bei ADHS erschienen mit dem Titel Advances in Nutrional Therapy for Attention Deficit Hyperactivity Disorder.

Ein kürzerer Artikel zu diesem Thema erschien im „Life Extension Magazine“ vom November 2006 mit dem Titel: Important Nutritional Supplements for Managing ADHD. In beiden Publikationen werden zahlreiche Referenzen über den Zusammenhang zwischen Mikronährstoffen und ADHS aufgeführt.

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