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Neurotransmitter beeinflussen den Hirnstoffwechsel

01.12.200812:44 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Wenn der Hirnstoffwechsel des Kindes oder Erwachsenen „verrückt“ spielt, kann sich das unmittelbar auf Verhalten, Denken und Fühlen auswirken. Schuld daran sind vorwiegend bestimmte Botenstoffe, die nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis gebildet werden. Ein gestörter Stoffwechsel der Nervenbotenstoffe kann sich dann in Symptomen wie Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Depressionen, Ängstlichkeit, aber auch in unkontrolliertem Verhalten, Aggressivität, oder aber in ein „in sich Zurückziehen“ zeigen.



Bei Lernstörungen kann z.B. der Spiegel von Glutaminsäure oder Acetylcholin zu niedrig sein. Wenn man sehr unruhig, zurückgezogen, depressiv oder ängstlich ist, ist möglicherweise auch die GABA- oder Serotonin-Synthese gestört.
Bei ADHS wird von wissenschaftlicher Seite als Ursache eine Störung des Dopamin-Stoffwechsels forciert. Dopamin ist ein Botenstoff, der für Aufmerksamkeit und Konzentration eine große Rolle spielt.

Einen besonderen Stellenwert nehmen im Stoffwechsel der Neurotransmitter die Aminosäuren ein. Sie sind das Grundgerüst für die Bildung wichtiger Botenstoffe: Aus Tyrosin entsteht Dopamin, aus Serin Acetylcholin, aus Tryptophan der stimmungsaufhellende Botenstoff Serotonin. Manche Aminosäuren haben auch die Funktion als Neurotransmitter wie Glutaminsäure oder Glycin, einem erregenden Neurotransmitter, der ebenfalls einen positiven Einfluss auf Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsstörungen ausüben kann.

Cofaktoren für Synthese und Ausschüttung der Neurotransmitter sind weitere Mikronährstoffe wie z.B. B-Vitamine oder Vitamin C. Eine ausreichende Verfügbarkeit von Mikronährstoffen wie Vitamin B2, Carnitin, Coenzym Q10 sind generell wichtig für den Energiestoffwechsel und damit auch für den Hirnstoffwechsel.

Wer jetzt nach dem Motto „viel, hilft viel“ wahllos Nahrungsergänzung substituiert, ohne zu wissen, welche Stoffe überhaupt fehlen, muss an dieser Stelle gewarnt werden. Dadurch kann erst recht ein Mikronährstoffungleichgewicht herbeigeführt werden mit u.U. gesundheitsschädlichen Folgen. Das gilt insbesondere für die hochdosierte Gabe von Aminosäuren.
Hingegen kann die gezielte Substitution bestimmter Aminosäuren, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, die dem Stoffwechsel fehlen, das Nervensystem stabilisieren. Um den Mikronährstoffbedarf exakt festzustellen, sollte vor einer Mikronährstofftherapie immer eine genaue Mikronährstoffanalyse des Blutes erfolgen.

Dann sind die Mikronährstoffe nicht nur verträglich, sondern sogar gesundheitsförderlich, und das Nervensystem kann auf sanfte Art und Weise beruhigt werden. Der DCMS-Neuro-Check des Diagnostischen Centrums wurde hierfür entwickelt und bildet die optimale Grundlage für eine effektive Mikronährstofftherapie. © DCMS GmbH

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Verantwortlich für diese Pressemeldung:
Diagnostisches Centrum für Mineralanalytik und Spektroskopie DCMS GmbH
Löwensteinstr. 9 97828 Marktheidenfeld
+49-9394-9703-0 diagnostisches-centrum@t-online.de

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