(openPR) Fünf große Berufsverbände für Dolmetscher und Übersetzer in Europa bewerten den Übersetzungsmarkt als positiv bis ausgesprochen positiv. Das ergab eine Umfrage der Fachzeitschrift für Dolmetscher und Übersetzer, MDÜ, bei namhaften Branchenverbänden in England, Frankreich, Spanien, Polen und Dänemark. Die MDÜ-Redaktion vergleicht unter anderem die Ausbildung, das Ansehen und das Honorar in den EU-Ländern. Trotz vieler Unterschiede wünschen sich die Verbände einhellig mehr Anerkennung für die Leistungen von Dolmetschern und Übersetzern. Die Ergebnisse der Befragung stehen in der aktuellen MDÜ-Ausgabe mit dem Titelthema „Dolmetscher und Übersetzer in Europa“. Weitere Artikel beleuchten den beruflichen Alltag von Dolmetschern bei EU-Institutionen, und es gibt ein Interview mit dem Vorsitzenden des europäischen Zentrums der FIT („Fédération Internationale des Traducteurs“), João Esteves-Ferreira.
Als Dolmetscher für europäische Institutionen arbeiten
Geht es um die EU, so kommt man um die europäische Kommission nicht herum. Deren “Generaldirektion Dolmetschen“ (GS) ist mit 600 fest angestellten Dolmetschern und 2.700 freiberuflichen Dolmetschern der größte Dolmetschdienst der Welt. Ein GS-Mitarbeiter gibt im MDÜ einen Einblick in die Struktur und Arbeitsweise des Mega-Sprachendienstleisters. Auch das Thema Bewerbung greift er auf.
Wie es ist, als Dolmetscherin für eine europäische Institution zu arbeiten, zeigt das Interview mit einer Konferenzdolmetscherin, die seit 2002 freiberuflich für das europäische Parlament arbeitet. Mit großer Offenheit erzählt die Freiberuflerin von ihrer Arbeit in Brüssel und Luxemburg. Und wie es ihr gelang, sich dort ein zweites Standbein aufzubauen.
Wie immer enthält das MDÜ außerdem nützliche Infos für Dolmetscher und Übersetzer - darunter diesmal Tipps für die Akquise und einen Beitrag zum Thema „Haftung bei Übersetzungsfehlern“.
Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ) ist Herausgeber der Fachzeitschrift MDÜ. Interessenten können das aktuelle Heft zum Preis von 15 Euro (plus 1,20 Euro Portokosten) direkt über die Website des BDÜ bestellen: www.bdue.de












