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Vodafone will Mehrheit am südafrikanischen Mobilfunker Vodacom

06.06.200814:03 UhrMedien & Telekommunikation
Bild: Vodafone will Mehrheit am südafrikanischen Mobilfunker Vodacom

(openPR) Nachdem der südafrikanische Markt primär von der lokalen Telekom dominiert wurde, kommt mit der Abgabe von Übernahmeangeboten Bewegungen in den südafrikanischen Telekommunikationsmarkt. Demnach sind die Mobilfunk- sowie Festnetzsparte der Telkom interessant für nationale und internationale Investoren. Darüber hinaus verhandelt der Mobilfunker MTN über einen Zusammenschluss mit der indischen Reliant Communications Group.



Eine Schlüsselrolle spielt die lokale Telkom an der die südafrikanische Regierung 38% und die staatliche südafrikanische Pensionskasse weitere 15% Anteile hält. Anfang dieser Woche bot der britische Mobilfunkgigant Vodafone umgerechnet ca. € 1,6 Mrd. der südafrikanischen Telkom für einen 12,5%igen Anteil am größten südafrikanischen Mobilfunkunternehmen Vodacom an. Vodafone will mit diesem Deal seine Anteile an Vodacom von 50% auf 62,5 % erhöhen und somit die Führung des Unternehmens übernehmen. Durch diese Transaktion würde sich das Mobilfunkunternehmen Vodacom vom der Muttergesellschaft Telkom lösen und als eigenständiges Unternehmen an der Johannesburger Börse (JSE) gehandelt werden. Ein weiteres Angebot legte das südafrikanische Investmenthaus Mvelaphanda Holdings der Telkom vor. Darin offeriert Mvelaphanda ca. € 7,4 Mrd. der Telkom für das südafrikanische Festnetz.

Die Aufregung um die Aktivitäten im südafrikanischen Telefonmarkt hatte entsprechende Auswirkungen auf den Kursverlauf der Telkom Aktie. Diese sprang auf ein zwischenzeitliches Hoch von R158 zu Anfang der Handelswoche. Lokale Analysten schätzen den Wert des Papiers allerdings als weitaus höher ein. Die Kursphantasie liegt bei ca. R185 pro Aktie. Das der Kurs dennoch deutlich unter dieser Marke tendiert, werten Beobachter als Zeichen, dass der Markt einen Verkauf der Festnetzsparte an einen Finanzinvestor für nicht wahrscheinlich hält. Zudem sind Analysten überzeugt, dass die südafrikanische Regierung als Anteilseigner der Telkom es zu verhindern suchen wird, dass das Festnetzgeschäft an Investoren ohne Marktexpertise verkauft wird. Bezweifelt wird zudem, dass die Regierung glücklich darüber ist, dass Aktienanteile an Vodacom an die Briten verkauft werden und somit die Kontrolle über das Unternehmen verloren geht.

Vodafone hegt schon lange Zeit den Wunsch seine 50% Anteile an Vodacom zu erhöhen und dadurch die Telkom aus dem Mobilfunknetz zu verdrängen. Der Zukauf weiterer 12,5% Anteile von Telkom ist allerdings an die Bedingung geknüpft, dass die Telkom ihre restlichen Vodacomanteile von 37,5 % den Aktionären zum Kauf anbietet. Aufgrund der südafrikanischen Rahmenbedingungen, demzufolge schwarze Investoren in Finanztransaktionen dieser Größenordnung eingebunden werden sollen, sieht Vodacom derzeit von einer 100%igen Übernahme ab. In diesem Fall würde Vodafone ca. 25% seiner Anteile an schwarze Investoren im Rahmen eines sogenannten „Black Economic Empowerment-Deals“ weitergeben.

Ein weiterer Zusammenschluss in der lokalen Telekommunikationsbranche wird derzeit zwischen dem größten Sub-Sahara Mobilfunkanbieter MTN und dem indischen Mobilfunkunternehmen Reliant Communications verhandelt. Diese Fusion würde einen $ 66 Mrd. Dollar schweren Mobilfunkriesen entstehen lassen.

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