(openPR) Hannover - Die Abschaffung der Studiengebühren in Hessen hat nicht nur dort bei den Studenten für wahre Freudensprünge gesorgt. Die Studenten in Niedersachsen hoffen nun auch auf eine Änderung zu ihren Gunsten. Doch diese Hoffnung wird durch die derzeitige Landesregierung getrübt. Diese will von ihrem Konzept, von Studenten für das Lernen Geld zu verlangen, nicht abrücken.
"Es Zeit, dass auch Niedersachsen diese ungerechte und unsoziale Finanzierung von Schuldenlöchern der Universitäten in Form von Studiengebühren abschafft." So Tobias Dorfmüller, Vorstandsvorsitzender der Piraten Niedersachsen. "Nach fasst drei Jahren zeigt sich an den Universitäten keine der versprochenen Verbesserungen, im Gegenteil. An den Universitäten hier im Land ist ein Schwund von Studierenden zu verzeichnen, hin zu anderen, weitaus attraktiveren Standorten. Dies hat seine Gründe sicherlich auch nicht zuletzt in der Zwangsabgabe in Höhe von 500 EUR pro Semester."
Niedersachsen hat, zusammen mit noch fünf weiteren Ländern, die Studiengebühren unabhängig von der Studiendauer eingeführt, um die Universitäten finanziell zu kräftigen. Von den Geldern sollten Verbesserungen an der Ausstattung und auch Lehrkräfte bezahlt werden. Inzwischen wird auch in Hamburg über die Abschaffung laut nachgedacht.
"Wir sehen die Bildung, und insbesondere die frei zugängliche Bildung, als ein wesentliches Element unserer Gesellschaft an. Bildung muss für die Lernenden unabhängig von ihren finanziellen Mitteln möglich sein. Hierfür setzen wir uns nicht nur ein, sondern das wollen wir auch politisch in ganz Deutschland und Europa durchsetzen", so Christian Koch, ebenfalls Vorstandsmitglied der Piraten in Niedersachsen.
Die Piratenpartei wird im nächsten Jahr sowohl zur Bundestags- als auch zur Europawahl antreten, um Ihre Forderung nach "freiem Wissen für Alle" auch gesetzlich umsetzen zu können. Bereits im September diesen Jahres treten die Piraten in Bayern an. Bei den vergangenen Landtagswahlen in Hessen und in Hamburg konnten, bereits die ersten Stimmen der Wähler für die Piratenpartei in Deutschland abgegeben werden.












